ADAC kündigt deutliche Beitragserhöhungen ab 2027 an – wer zahlt mehr?
Romuald SchweitzerADAC kündigt deutliche Beitragserhöhungen ab 2027 an – wer zahlt mehr?
ADAC plant deutliche Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ab 2027
Deutschlands größter Automobilclub, der ADAC, will die Mitgliedsbeiträge ab 2027 spürbar anheben. Die Erhöhung folgt auf sechs Jahre unveränderter Beiträge und kommt, nachdem interne Dokumente geplante Preisanpassungen offenbarten. Die Organisation hat zwar keine genauen Zahlen bestätigt, räumt aber ein, dass Anpassungen notwendig seien.
Erste Details zu den Beitragserhöhungen waren durch geleakte interne Papiere von Business Insider veröffentlicht worden. Demnach sollen Basis-Mitgliedschaften für Einzelpersonen um mindestens 10 Euro steigen, während Familienmitgliedschaften um bis zu 55 Euro teurer werden könnten. Im Schnitt wird mit einer Erhöhung von etwa 20 Prozent gerechnet, wobei Premium-Mitglieder die stärksten Belastungen tragen müssten.
Die neuen Tarife sollen 2027 in Kraft treten – vorausgesetzt, sie werden auf der Jahresversammlung im Mai beschlossen. Der ADAC hat die aktuellen Beitragskosten nicht offengelegt, was einen direkten Vergleich der Auswirkungen erschwert. Der Club betont jedoch, dass die Anpassungen gestiegene Betriebskosten und die Weiterentwicklung der Dienstleistungen für Mitglieder widerspiegeln.
Eine detaillierte Aufschlüsselung der Kosten für Premium-Leistungen oder Zusatzservices liegt bisher nicht vor. Die Organisation hat lediglich die Notwendigkeit von Anpassungen nach Jahren stabiler Preise eingeräumt.
Die geplanten Beitragserhöhungen werden auf der Mai-Versammlung final beschlossen. Falls sie genehmigt werden, müssen Mitglieder ab 2027 höhere Kosten tragen, wobei Premium-Kunden am stärksten betroffen wären. Die Änderungen markieren die erste Anpassung seit 2021 und beenden damit eine sechsjährige Phase konstanter Beiträge.






