Asbestfunde verzögern Braunschweiger Stadthallen-Umbau kurzfristig
Asbestsanierung verzögert Umbau der Braunschweiger Stadthalle
Ende Januar gab es bei den Renovierungsarbeiten in der Braunschweiger Stadthalle einen Rückschlag, als im großen Saal Asbest entdeckt wurde. Betroffen war ein kontaminierter Randstreifen von etwa 15 Quadratmetern, doch die Behörden betonten, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Öffentlichkeit bestand.
Der Fund erfolgte im Rahmen der laufenden Sanierungsmaßnahmen. Spezialisten für Gefahrstoffe leiteten umgehend die notwendigen Schritte ein, hielten sich strikt an die Sicherheitsvorschriften und sperrten den betroffenen Bereich ab. Die Dekontaminierungsarbeiten begannen ohne Verzögerung.
Im weiteren Verlauf wurden zusätzliche Fachfirmen sowie ein unabhängiger Gutachter hinzugezogen, um eine gründliche Freigabe der Flächen zu gewährleisten. Mittlerweile sind die meisten belasteten Bereiche vollständig saniert. Die örtliche Gewerbeaufsichtsbehörde wurde gemäß den üblichen Verfahren informiert.
Trotz der Unterbrechung bleibt das Projekt im Zeitplan. Die Bauversicherung übernimmt sämtliche Kosten, die durch die Asbestbeseitigung entstehen. Die Verantwortlichen bestätigten, dass die für 2028 geplante Wiedereröffnung der Stadthalle weiterhin realistisch ist.
Die Asbestfunde wurden ohne Risiko für Mitarbeiter oder Besucher bewältigt. Da die Sanierung nahezu abgeschlossen ist und die Versicherung die Ausgaben deckt, laufen die Umbauarbeiten wie vorgesehen weiter. Die langfristige Planung für die Stadthalle bleibt von der vorübergehenden Verzögerung unberührt.






