Ausgebrochener Stier löst nächtliches Verkehrschaos in Ilkerbruch aus
Romuald SchweitzerAusgebrochener Stier löst nächtliches Verkehrschaos in Ilkerbruch aus
Ein 350 Kilogramm schwerer junger Stier ist in Ilkerbruch aus einem Stall ausgebrochen und sorgte in der Nähe einer wichtigen Straße und einer Bahnlinie für Chaos. Durch das Tier musste die Kreisstraße K114 vorübergehend gesperrt und Züge aus Sicherheitsgründen verlangsamt werden.
Der Stier flüchtete in ein Dickicht nahe der K114 und der ICE-Strecke, woraufhin eine Suchaktion eingeleitet wurde. Ein Polizeihubschrauber entdeckte das Tier gegen 1 Uhr nachts, doch sein aufgeregter und verletzter Zustand erschwerte die Einfangung. Die Behörden schlossen eine Betäubung aus, da das Annähern an ein so gefährliches Tier zu riskant gewesen wäre.
Die ganze Nacht über arbeitete der Besitzer des Stiers mit der Polizei zusammen, um seine Bewegungen zu verfolgen. Trotz aller Bemühungen blieb die Lage bis zum Morgengrauen ungelöst. Da keine sichere Möglichkeit bestand, den Stier einzufangen, entschieden die Behörden aus Gründen der öffentlichen Sicherheit, das Tier einzuschläfern.
Nach gescheiterten Versuchen, den Stier zu bergen, wurde er schließlich getötet. Die K114 konnte wieder freigegeben werden, und der Zugverkehr normalisierte sich. Die Behörden bestätigten, dass die Maßnahme notwendig war, um weitere Gefahren für Menschen und den Verkehr zu verhindern.






