07 April 2026, 04:29

Baden-Württemberg verzeichnet drittes Rezessionsjahr in Folge – doch warum?

Eine Liniendiagramm, das die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, unterteilt in Erholung und wirtschaftliche Erholung nach Branche, mit unterstützendem Text links.

Baden-Württemberg verzeichnet drittes Rezessionsjahr in Folge – doch warum?

Die Wirtschaft Baden-Württembergs ist 2023 leicht geschrumpft und setzt damit den Abwärtstrend der Region fort. Preisbereinigt sank die Gesamtleistung um 0,2 Prozent – das dritte Jahr in Folge mit einer Rezession. Dennoch trug das Land weiterhin fast 15 Prozent zur gesamten Wirtschaftsleistung Deutschlands bei.

Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Region fielen je nach Branche unterschiedlich aus. Die Dienstleistungssektoren verzeichneten 2023 ein moderates Plus von 0,4 Prozent. Die Industrie hingegen erlitt einen deutlichen Rückgang und verlor 2,6 Prozent. Auch die Bauwirtschaft schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr.

Das letzte Wachstum in Baden-Württemberg datiert aus dem Jahr 2022, als die Wirtschaft um 0,2 Prozent zulegte. Seither kämpft die Region mit anhaltenden Herausforderungen. Insgesamt erbrachte die Wirtschaft 2023 Güter und Dienstleistungen im Wert von rund 667,1 Milliarden Euro.

Bundesweit zeigte sich ein uneinheitliches Bild: Mecklenburg-Vorpommern verzeichnete mit etwa 1,4 Prozent das stärkste Wachstum, während das Saarland mit einem Minus von 0,9 Prozent am schlechtesten abschnitt.

Baden-Württembergs Wirtschaft bleibt ein wichtiger Motor für die deutsche Gesamtleistung. Doch die jüngsten Zahlen bestätigen eine anhaltende Schwächephase, wobei Schlüsselbranchen wie Industrie und Bau unter Druck stehen. Nun steht die Region vor der Aufgabe, drei Jahre sinkender Wirtschaftsleistung umzukehren.

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