Bergische Kommunen planen gemeinsam den Seniorentag 2028 für mehr Lebensqualität im Alter
Ivanka BlümelBergische Kommunen planen gemeinsam den Seniorentag 2028 für mehr Lebensqualität im Alter
Vertreter aus fünf bergischen Kommunen trafen sich kürzlich, um über Seniorenpolitik und selbstbestimmtes Wohnen im Alter zu beraten. Delegationen aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen präsentierten aktuelle Entwicklungen zu lokalen Herausforderungen und Initiativen. Im Mittelpunkt des Treffens standen gemeinsame Anliegen sowie Pläne für die künftige Zusammenarbeit – darunter die Vorbereitungen für den nächsten Bergischen Seniorentag 2028.
Die Diskussionen konzentrierten sich auf die Unterstützung älterer Menschen im Alltag. Schwerpunktthemen waren barrierefreie öffentliche Räume, flexible Zahlungsmodelle sowie der Ausbau von Unterstützungsnetzwerken. Viele Kommunen berichteten von ähnlichen Problemen, etwa bei der Umsetzung barrierearmer Infrastruktur oder der Förderung von Bürgerengagement.
Besondere Anerkennung fanden die Seniorenbeiräte als wichtige Schnittstelle zwischen Kommunalpolitik und Bürgerschaft. Ihre Rolle bei der Artikulation von Anliegen und der Mitgestaltung von Politik wurde immer wieder betont. Radevormwald kündigte zudem eine groß angelegte Befragung unter rund 3.000 Senioren an, um deren Bedürfnisse besser zu verstehen.
Die Bergische Runde stellte zudem erfolgreiche Projekte aus Baden-Württemberg vor. Im Rahmen der Initiative "Quartier 2030" hatten vier Standorte digitale Werkzeugkästen eingeführt, partizipative Kurse unter Leitung geschulter Senioren organisiert und Kooperationen mit Pflegeanbietern aufgebaut. Ziel dieser Maßnahmen ist es, das selbstbestimmte Leben im Alter zu stärken.
Für die Zukunft wird Jürgen Axel Seeh den nächsten Bergischen Seniorentag in Wuppertal organisieren, der für April 2028 geplant ist. Das Motto lautet "Prävention" und knüpft an die laufende Arbeit der Plattform an. Das nächste Treffen der Runde findet am 21. Mai 2026 statt, um den Austausch von Ideen und die Abstimmung regionaler Strategien fortzusetzen.
Das Treffen unterstrich das Engagement der Bergischen Runde für eine enge Zusammenarbeit in der Seniorenpolitik. Geplant sind unter anderem der Seniorentag 2028 in Wuppertal, weitere Befragungen in Radevormwald und der kontinuierliche Dialog zwischen den Kommunen. Die Plattform wird sich auch künftig für bessere Lebensbedingungen älterer Menschen in der Region einsetzen.






