Berlin-Halbmarathon: Petros und Krause jagen persönliche Bestzeiten auf der Rekordstrecke
Nurten HarloffBerlin-Halbmarathon: Petros und Krause jagen persönliche Bestzeiten auf der Rekordstrecke
Berlin-Halbmarathon am Sonntag: Zwei deutsche Topläufer jagen persönliche Bestzeiten
Beim Berlin-Halbmarathon an diesem Sonntag werden zwei der besten deutschen Läufer ihre persönlichen Rekorde angreifen. Amanal Petros will seinen eigenen nationalen Rekord brechen, während Gesa Krause nach einem enttäuschenden Rennen im vergangenen Jahr zurück an die Spitze strebt. Beide Athleten haben klare Strategien für die schnelle, flache Strecke, die durch die Wahrzeichen der Hauptstadt führt.
Petros geht mit Selbstvertrauen an den Start. Im vergangenen Jahr wurde er als erster Deutscher einen Halbmarathon in unter einer Stunde zu beenden – mit einer Zeit von 59:31 Minuten. Diesmal will er sich der 59-Minuten-Marke noch weiter annähern. Tempomacher werden ihn unterstützen, und er bevorzugt kühle Bedingungen – idealerweise zwischen 8 und 9 Grad Celsius. Die Berliner Strecke, bekannt für ihre Schnelligkeit, kommt seinen Ambitionen entgegen, da sie ohne nennenswerte Steigungen am Großen Stern, dem Ernst-Reuter-Platz und dem Brandenburger Tor vorbeiführt.
Für Petros ist das Rennen am Sonntag auch eine Vorbereitung auf den London-Marathon am 26. April. Sein Fokus bleibt ungebrochen, und er ist überzeugt, dass sein Training ihn optimal vorbereitet hat.
Gesa Krause hingegen ist entschlossen, ihre Leistung des Vorjahres zu übertreffen. 2023 war sie zu schnell gestartet, was sie in den letzten Kilometern teuer zu stehen kam. Dieses Jahr plant sie einen kontrollierteren Ansatz, um denselben Fehler zu vermeiden. Die flache Berliner Route bietet ihr die Chance auf einen Neuanfang und ein stärkeres Finale.
Die Strecke selbst genießt einen Ruf als eine der schnellsten der Welt. Die 21,0975 Kilometer lange Schleife durch das Zentrum Berlins hat bereits Rekordläufe gesehen, wie etwa den Sieg von Likina Amebaw 2025 in Kopenhagen. Aktuelle Änderungen haben ihr Potenzial für schnelle Zeiten nicht beeinträchtigt.
Petros wird eine Zeit unter 59 Minuten anpeilen, während Krause nach einem taktisch klügeren Rennen strebt, nachdem sie im vergangenen Jahr Rückschläge hinnehmen musste. Beide profitieren von der schnellen, vertrauten Strecke in Berlin – ihre Leistungen könnten den Ton für ihre kommende Saison setzen.






