18 April 2026, 20:30

Berlin plant dritte Internationale Bauausstellung von 2034 bis 2037 am S-Bahn-Ring

Detailiertes altes Stadtplan von Sachsenplatz-Park in Berlin, Deutschland, mit Textanmerkungen.

Berlin plant dritte Internationale Bauausstellung von 2034 bis 2037 am S-Bahn-Ring

Berlin wird von 2034 bis 2037 seine dritte Internationale Bauausstellung (IBA) ausrichten. Die Entscheidung des Berliner Senats markiert einen bedeutenden Schritt für die städtische Entwicklung der Hauptstadt. Befürworter sehen darin die Chance, neue Maßstäbe für die moderne Stadtplanung in ganz Europa zu setzen.

Der Architekten- und Ingenieurverein Berlin-Brandenburg (AIV) begrüßt die Ankündigung des Senats. Vorstandsmitglied Tobias Nöfer bezeichnete die IBA als "historische Gelegenheit", drängende städtische Herausforderungen anzugehen. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Umgestaltung der Gebiete entlang des Berliner S-Bahn-Rings, um die Kluft zwischen Innenstadt und äußeren Bezirken zu überbrücken.

Die beiden vorherigen IBAs in Berlin fanden in den späten 1950er- und späten 1980er-Jahren statt. Diesmal erhofft sich der AIV, langfristige Benchmarks für nachhaltiges und innovatives Stadtwachstum zu schaffen. Während die IBA nun feststeht, bleiben Pläne für eine mögliche Olympiabewerbung vorerst unklar.

Einige Fürsprecher argumentieren, dass die gemeinsame Ausrichtung von IBA, Olympischen Spielen und Weltausstellung wertvolle Synergien schaffen würde. Die Berliner Regierungskoalition zeigt sich jedoch bisher zurückhaltend, alle drei Großveranstaltungen zu verbinden. Der Senat konzentriert sich derzeit klar auf die IBA – Olympiadiskussionen bleiben vorerst spekulativ.

Die Bauausstellung wird von 2034 bis 2037 stattfinden und sich auf die Neugestaltung der Übergangsräume im Berliner Stadtgebiet fokussieren. Die Unterstützung des AIV unterstreicht das Potenzial der IBA für die zukünftige Entwicklung der Stadt. Mit der Senatsentscheidung rückt die Bauausstellung nun in den Mittelpunkt der langfristigen Stadtplanung Berlins.

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