14 April 2026, 06:31

Berlin weitet Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile aus

Eine detaillierte Karte von Berlin aus einem alten Buch, die Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit begleitendem Text über die Stadt.

Berlin weitet Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile aus

Berlin erweitert Quartiersmanagement auf 11 weitere Stadtteile ab 2028

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Die Hauptstadt wird ihr bewährtes Quartiersmanagement-Programm ab 2028 auf elf zusätzliche Bezirke ausweiten. Damit baut die Stadt ein langjähriges Vorhaben aus, das bereits 50 Gebiete in Berlin unterstützt hat. Ziel der Verantwortlichen ist es, lokale Netzwerke zu stärken und soziale Herausforderungen in den neu ausgewählten Quartieren anzugehen.

Die Erweiterung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem 19 bestehende Fördergebiete des Quartiersmanagements bis Ende 2027 schrittweise aus der Finanzierung ausscheiden. Diese Stadtteile könnten künftig eine vereinfachte Koordinierungsstruktur behalten oder im Rahmen der Initiative "Quartiersmanagement Light" vorübergehend Personal erhalten. Die neuen Gebiete – darunter der Nauener Platz, der Südpark und Britz Nord – werden hingegen in das Förderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" aufgenommen.

Die ausgewählten Quartiere wurden aufgrund drängender sozialer Problemlagen ausgewählt. Sie erhalten nun zusätzliche Mittel für städtische Entwicklungsprojekte und gemeinwesenorientierte Vorhaben. Vor-Ort-Teams werden direkt mit den Anwohnerinnen und Anwohnern zusammenarbeiten, um die Bürgerbeteiligung zu aktivieren und die Lebensbedingungen im Viertel zu verbessern.

Seit 1999 hat Berlin mehr als 700 Millionen Euro in die Stabilisierung benachteiligter Stadtteile investiert. Mit der aktuellen Erweiterung steigt die Gesamtzahl der geförderten Quartiere auf 24. Laut Behörden soll die neue Förderung den Bewohnern helfen, Projekte wirksamer umzusetzen und langfristig den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

Die neuen Stadtteile profitieren ab 2028 von festem Personal und zusätzlichen Finanzmitteln. Lokale Teams konzentrieren sich darauf, Netzwerke aufzubauen und von Bürgern getragene Initiativen zu unterstützen. Das übergeordnete Ziel des Programms bleibt die nachhaltige Verbesserung der Lebensverhältnisse in Berlins besonders belasteten Gebieten.

Quelle