16 March 2026, 22:32

Berliner Demonstration fordert Frieden und Waffenruhe im Nahen Osten

Eine Gruppe von Menschen geht auf einer Straße während einer Demonstration in Berlin, einige halten Schilder und Banner, andere fahren Fahrräder, mit einem Gebäude im Hintergrund, das Fenster, Bögen, Säulen und Skulpturen aufweist.

Initiative 'Israelis for Peace' protestiert gegen den Krieg - Berliner Demonstration fordert Frieden und Waffenruhe im Nahen Osten

In Berlin fand am Samstag eine Demonstration statt, bei der sich Dutzende versammelten, um Frieden im Nahen Osten zu fordern. Die von Israelis für Frieden organisierte Kundgebung rief Deutschland dazu auf, eine klarere Haltung gegen den anhaltenden Konflikt einzunehmen – im Einklang mit dem Völkerrecht.

Die Gruppe forderte einen sofortigen Stopp der Militäroperationen im Iran und im Libanon. Rednerinnen und Redner, darunter die Philosophin Susan Neiman, wandten sich an die Menge und betonten die Dringlichkeit einer Deeskalation.

Israelis für Frieden hält sich bisher aus der Öffentlichkeit zurück; es gibt keine offiziellen Mitgliederzahlen oder Aufzeichnungen über frühere Veranstaltungen. Zwar existieren ähnliche Bewegungen wie Women Wage Peace, doch bleiben Details zur Beteiligung an dieser oder verwandten Protesten unklar.

Im Mittelpunkt der Berliner Demonstration stand die Forderung nach diplomatischen Lösungen. Die Demonstrantinnen und Demonstranten hielten Schilder hoch und skandierten Parolen, mit denen sie die Bundesregierung aufforderten, einzugreifen und eine Waffenruhe zu unterstützen.

Die Kundgebung endete mit wiederholten Appellen, die Gewalt in der Region zu beenden. Die Organisatoren unterstrichen, wie wichtig internationaler Druck sei, um die Militäraktionen zu stoppen. Bisher sind keine weiteren Proteste der Gruppe angekündigt.

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