Bielefelds neues Jugendjustizzentrum startet mit vernetztem Ansatz gegen Jugendkriminalität
Vadim BlochBielefelds neues Jugendjustizzentrum startet mit vernetztem Ansatz gegen Jugendkriminalität
Neues Jugendjustizzentrum in Bielefeld eröffnet – Unterstützung für straffällige Jugendliche
In Bielefeld entsteht ein neues Jugendjustizzentrum, das junge Straftäter und Jugendliche in Konflikt mit dem Gesetz unterstützen soll. Die Einrichtung in der Boulevardstraße 9–11 setzt auf einen abgestimmten Ansatz unter Einbindung mehrerer Behörden, um Jugendkriminalität gezielt zu bekämpfen. Die offizielle Eröffnung findet am Dienstag, dem 31. März 2026, um 10:00 Uhr, statt.
Unter einem Dach vereint das Zentrum zentrale Dienststellen: die Jugendsachbearbeitung der Polizei, den Jugendhilfedienst sowie die Jugendstaatsanwaltschaft. Durch diese enge Zusammenarbeit sollen die Ursachen von Jugenddelinquenz angegangen und Rückfallquoten gesenkt werden.
Die Eröffnungsfeier wird von Nordrhein-Westfalens Justizminister Dr. Benjamin Limbach geleitet. An seiner Seite stehen Innenminister Herbert Reul, Oberstaatsanwältin Dr. Sandra Müller-Steinhauer, Bielefelds Oberbürgermeisterin Dr. Christiana Bauer sowie der stellvertretende Polizeipäsident Wolfgang Niewald.
Journalistinnen und Journalisten, die an der Veranstaltung teilnehmen möchten, werden gebeten, sich bis Montag, den 30. März 2026, beim Justizministerium anzumelden. Die Eröffnung markiert einen wichtigen Schritt hin zu einem vernetzten Jugendjustizsystem in der Region.
Das Jugendjustizzentrum ist Teil einer übergeordneten Strategie, um Rückfälligkeit und Kriminalität unter Jugendlichen zu verringern. Durch die Bündelung von rechtlichen, sozialen und polizeilichen Ressourcen sollen wirksamere Maßnahmen ermöglicht werden. Mit der Eröffnung wird die Einrichtung offiziell in das Bielefelder Justizsystem integriert.






