Bundespolizei sichert Wolfsburg-Spiel mit Großaufgebot und Sonderzügen
Ivanka BlümelBundespolizei sichert Wolfsburg-Spiel mit Großaufgebot und Sonderzügen
Bundespolizei in Hannover setzt zusätzliche Kräfte beim Spiel VfL Wolfsburg gegen Borussia Mönchengladbach ein
Am Samstag hat die Bundespolizei in Hannover für das Bundesliga-Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach zusätzliche Beamte eingesetzt. Ziel der Maßnahme war es, verfeindete Fangruppen voneinander fernzuhalten und eine reibungslose An- und Abreise der Fans zu gewährleisten. Rund 1.575 Fußballanhänger nutzten Sonderzüge, um zum Stadion zu gelangen.
Zur Verstärkung der Sicherheitsvorkehrungen wurden Kräfte aus Hannover, Duderstadt, Uelzen und Düsseldorf herangezogen. Im Fokus standen dabei wichtige Verkehrsknotenpunkte, darunter die Hauptbahnhöfe in Hannover und Wolfsburg. Die Ankunftsphase verlief weitgehend ohne Zwischenfälle, allerdings wurde leichter Vandalismus in Form von Graffiti am Hannoveraner Hauptbahnhof dokumentiert.
Hauptaufgabe der Beamten war es, Auseinandersetzungen zwischen den rund 600 Wolfsburg-Fans und den 975 Anhänger:innen von Borussia Mönchengladbach zu verhindern. Die Polizeikräfte überwachten die Reisewege genau, um direkte Begegnungen der Gruppen zu vermeiden. Nach dem Spiel verlief die Rückfahrt ab dem Wolfsburg Hauptbahnhof ruhig – es gab keine gemeldeten Störungen.
Marco von Rautenberg-Garczynski, der Einsatzleiter der Bundespolizei, lobte im Nachgang den Erfolg der Operation. Er betonte die gute Zusammenarbeit mit den lokalen Kräften, darunter das Polizeikommissariat Wolfsburg/Helmstedt, die maßgeblich zur Aufrechterhaltung der Ordnung beigetragen hätten.
Der Einsatz endete ohne größere Vorfälle – abgesehen vom vereinzelten Graffiti-Vorfall. Die Fans reisten unter polizeilicher Aufsicht sicher zum und vom Spiel. Die Behörden bestätigten, dass die ergriffenen Maßnahmen die Risiken während der Partie wirksam minimiert hätten.






