07 May 2026, 08:25

CDU-Politiker fordert schärfere Regeln für Bürgergeld-Empfänger bei der Krankenversorgung

Plakat mit dem Text "Beende den Job: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Mache niedrigere Gesundheitsprämien permanent und schließe die Versorgungslücke für amerikanische Familien."

CDU-Politiker fordert schärfere Regeln für Bürgergeld-Empfänger bei der Krankenversorgung

Yannick Bury, der haushaltspolitische Sprecher der CDU, hat Änderungen beim Zugang zur Gesundheitsversorgung für Bürgergeld-Empfänger vorgeschlagen. Er argumentiert, dass das aktuelle System, bei dem Steuerzahler die medizinische Versorgung von Sozialhilfeempfängern finanzieren, ungerecht und auf Dauer nicht tragbar sei. Sein Plan sieht vor, die Anspruchsberechtigung für Gesundheitsleistungen an die bisherige Beschäftigungshistorie zu knüpfen.

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Bury kritisierte die bestehende Regelung als „nicht zu rechtfertigen“ und verwies darauf, dass versicherte Steuerzahler die Krankenkosten für Grundsicherungsempfänger tragen müssten. Gleichzeitig warnte er davor, die Kosten lediglich innerhalb des Systems zu verschieben, ohne das grundlegende Problem anzugehen.

Nach seinem Vorschlag sollten Personen, die vor dem Bezug von Bürgergeld erwerbstätig waren, weiterhin umfassenderen Zugang zu medizinischen Leistungen behalten. Wer hingegen nie gearbeitet hat, könnte Einschränkungen hinnehmen müssen. Bury betonte, dass dieser Ansatz dem früheren Sozialhilfesystem ähnle, das die Gesundheitsversorgung ebenfalls an die Erwerbsbiografie knüpfte.

Ziel sei es, die Gesamtausgaben im Gesundheitswesen zu senken, erklärte er. Seine Äußerungen spiegeln wachsende Sorgen über die finanzielle Belastung der deutschen Sozial- und Gesundheitssysteme wider.

Burys Plan würde den Zugang zur Gesundheitsversorgung an die Beschäftigungsgeschichte binden und damit die Leistungen für manche Bürgergeld-Bezieher kürzen. Der Vorschlag zielt darauf ab, die öffentlichen Haushalte zu entlasten und gleichzeitig ein System wieder einzuführen, das vor den jüngsten Sozialreformen galt. Bislang haben sich offizielle Stellen noch nicht zu den Details seines Vorhabens geäußert.

Quelle