Energiebericht 2024: Hohe Kosten trotz Stagnation bei Verbrauch und Emissionen
Nurten HarloffEnergiebericht 2024: Hohe Kosten trotz Stagnation bei Verbrauch und Emissionen
Der aktuelle Energiebericht der Stadt zeigt für das Jahr 2024 ein gemischtes Bild. Zwar wurden die Bemühungen zur Verbesserung der Überwachung und Automatisierung ausgeweitet, doch der Gesamtausstoß an Emissionen und der Energieverbrauch in städtischen Gebäuden haben sich kaum verändert. In einigen Bereichen stiegen sogar die Kosten – trotz gezielter Modernisierungen und Fördergelder.
In den vergangenen zwei Jahren haben die städtischen Betriebe (gmmg) ihr Team und die Systeme zur Energieerfassung sowie Gebäudeautomatisierung ausgebaut. Dennoch blieb der CO₂-Fußabdruck der öffentlichen Gebäude 2024 mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten nahezu unverändert.
Der Erdgasverbrauch stagnierte bei 50,4 Millionen Kilowattstunden, während der Stromverbrauch mit 13,32 Millionen Kilowattstunden ebenfalls konstant blieb. Schulen waren mit 49 Prozent die größten Stromverbraucher. Allerdings stieg der Bedarf an Heizöl deutlich an – von 4,75 Millionen auf 6 Millionen Kilowattstunden.
Ein großes Projekt war die Modernisierung der Stadtbeleuchtung, die rund 850.000 Euro kostete. Die Hälfte davon wurde durch Bundesfördermittel gedeckt. Trotz dieser Maßnahmen stiegen die Gesamtausgaben für Energie um 53 Prozent auf 10,7 Millionen Euro im Jahr 2024.
Für die Jahre 2026 bis 2028 skizziert der Bericht weitere Pläne, darunter die Modernisierung von Heizungsanlagen und die Installation zusätzlicher Solaranlagen auf städtischen Liegenschaften.
Die Energiekosten der Stadt sind 2024 deutlich gestiegen, obwohl sich der Verbrauch kaum verändert hat. Künftige Maßnahmen zielen darauf ab, durch bessere Technologie und erneuerbare Energien sowohl die Emissionen zu senken als auch die Ausgaben zu reduzieren. Die nächsten Jahre werden zeigen, ob sich diese Investitionen auszahlen.






