Gefährlicher Chemikalien-Transport auf der A2 gestoppt – Natriumfluorid-Fass undicht
Vadim BlochGefährlicher Chemikalien-Transport auf der A2 gestoppt – Natriumfluorid-Fass undicht
Ein Lastwagen mit gefährlichen Chemikalien wurde in den frühen Morgenstunden auf der Autobahn A2 bei Vlotho-West von der Polizei angehalten. Das Fahrzeug, dem die Rückleuchten und die Warntafel für Gefahrgut fehlten, transportierte Natriumfluorid in einem unzureichend gesicherten Fass. Die Behörden griffen umgehend ein, um eine mögliche Leckage zu verhindern.
Gegen 3:40 Uhr hatten Autofahrer einen Lkw gemeldet, der in Richtung Hannover ohne Beleuchtung, aber mit eingeschalteter Warnblinkanlage unterwegs war. Ein Streifenwagen der Autobahnpolizei Herford ortete das Fahrzeug und geleitete es an der Ausfahrt Vlotho-West von der Autobahn. Der Lastwagen wurde anschließend an der Kreuzung Detmolder Straße / Steinbrinkstraße zum Stehen gebracht.
Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass eines der beladenen Fässer mit Natriumfluorid beschädigt und nicht vorschriftsmäßig gesichert war. Der Lkw wurde sofort als nicht verkehrssicher eingestuft und durfte seine Fahrt nicht fortsetzen. Um das Fahrzeug herum wurde eine 50-Meter-Sicherheitszone eingerichtet, und die Feuerwehr wurde alarmiert.
Die Einsatzkräfte begannen damit, den Inhalt des beschädigten Fasses in einen Auffangbehälter umzufüllen, um ein Austreten der Substanz zu verhindern. Sowohl der 52-jährige Fahrer aus Belarus als auch ein Polizeibeamter durchliefen vorsorglich eine Dekontamination.
Der Lastwagen bleibt vorerst stillgelegt, während die Ermittlungen andauern. Der Fahrer und der betroffene Beamte wurden dekontaminiert, und die Feuerwehr sicherte das gefährliche Material. Ob gegen den Fahrer oder das Transportunternehmen weitere Maßnahmen ergriffen werden, steht noch nicht fest, wie die Behörden mitteilten.






