15 March 2026, 08:26

Heidenheims Abstiegsangst wächst nach 13. sieglosem Spiel in Serie

Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht und hockt auf einem Fußballfeld mit einem Ball vor ihnen, ein Torpfosten rechts und ein Hintergrund aus Bäumen, Gebäuden, Polen, Fahrzeugen und dem Himmel. Die linke untere Ecke enthält eine Zahlenfolge von 1 bis 72.

Heidenheim Frustration Nach Abseits-Pech: 'Wahnsinn' und 'Blödsinn' - Heidenheims Abstiegsangst wächst nach 13. sieglosem Spiel in Serie

1. FC Heidenheim erleidet im Abstiegskampf nächsten Rückschlag nach 13. Spiel in Serie ohne Sieg

Trainer Frank Schmidt kritisierte nach der Partie sowohl die defensive Leistung seiner Mannschaft als auch eine umstrittene Abseitsentscheidung, die seinem Team ein Tor verweigerte.

Von Beginn an fand Heidenheim nicht ins Spiel und schuf in der ersten Halbzeit kaum nennenswerte Torchancen. Auch nach der Roten Karte gegen Eintracht Frankfurts Kapitän Robin Koch in der 73. Minute – sein zweites Gelb – besserte sich die Offensive der Gäste nicht.

Als Sirlord Conteh schließlich das Netz traf, wähnten sich die Heidenheimer bereits in Führung – doch der Treffer wurde wegen eines haardünnen Abseits aberkannt. Schmidt nannte die Entscheidung "Wahnsinn", während Conteh das halbautomatische Abseitssystem als "völliger Unsinn" abtat.

Trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit Frankfurts gelang es Heidenheim kaum, gefährlich vor das Tor zu kommen. Schmidt zeigte sich später besonders verärgert über die weiterhin instabile Defensive seiner Mannschaft, die seit Langem ein wiederkehrendes Problem darstellt. Die Niederlage bedeutet nun einen Zehn-Punkte-Abstand zum Relegationsplatz.

Die Daten zeigen: Seit der letzten Saison hat sich Heidenheims Offensive nicht spürbar verbessert. Zwar sind Leistungsträger wie Niklas Dorsch zurückgekehrt, doch weder taktisch noch statistisch lassen sich Fortschritte im Angriffsspiel erkennen.

Mit dem 13. Spiel in Folge ohne Sieg verschärft sich die Abstiegsgefahr für die Schwaben weiter. Die anhaltende Torschwäche und die immer wiederkehrenden defensiven Patzer lassen kaum noch Spielraum für Fehler. Der Verein steht nun vor einer fast unmöglich erscheinenden Aufgabe, die Zehn-Punkte-Lücke zur sicheren Zone zu schließen.

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