Heitersheim spart Millionen: Feuerwehrwache und Bauhofdepot günstiger als geplant
Nurten HarloffHeitersheim spart Millionen: Feuerwehrwache und Bauhofdepot günstiger als geplant
In Heitersheim schreiten der Neubau der Feuerwehrwache und das kommunale Bauhofdepot mit den Bauverträgen voran – und das sogar unter den veranschlagten Kosten. Die Stadt hat bei der Beschaffung bereits rund 1,49 Millionen Euro eingespart, was einer Kostensenkung von etwa 10 Prozent gegenüber dem ursprünglichen Plan von 14,37 Millionen Euro entspricht. Zehn der 42 Ausschreibungen wurden mittlerweile vergeben, weitere Entscheidungen stehen kurz bevor.
Die jüngsten Verträge liegen deutlich unter den ersten Schätzungen. Der bisher größte Auftrag, der Erd-, Beton- und Mauerwerksarbeiten umfasst, soll an das Freiburger Unternehmen Schleith GmbH für etwa 2,54 Millionen Euro vergeben werden. Auch dieser Posten war ursprünglich höher kalkuliert worden – ein Trend, der sich bei vielen Positionen zeigt: Die Kosten bleiben hinter den Erwartungen zurück.
Neun weitere Gewerke stehen nun zur Vergabe bereit, darunter Stahlbauarbeiten, Elektroinstallationen und Sanitärtechnik. Die meisten dieser Aufträge liegen ebenfalls unter den ursprünglichen Prognosen.
Am 12. Mai 2026 wird der Stadtrat weitere Bauverträge prüfen und beschließen. Zuvor informieren Architekten und Projektverantwortliche die Ratsmitglieder über die nächsten Schritte. Die anstehenden Bauleistungen, für die ursprünglich 6,95 Millionen Euro veranschlagt waren, dürften nun für etwa 5,55 Millionen Euro vergeben werden.
Das Projekt bleibt damit im Zeitplan – und das bei erheblichen Einsparungen. In der nächsten Ratssitzung werden weitere Verträge finalisiert, sodass der Bau der neuen Feuerwehrwache und des Depots wie geplant voranschreitet. Die geringeren Kosten könnten Spielraum für zusätzliche Mittelvergaben oder künftige Budgetanpassungen bieten.






