11 May 2026, 06:27

Hertha BSC siegt in Unterzahl – 16-Jähriger schreibt 2.-Liga-Geschichte

Ein junger Mann in einem blauen Trikot des Everton FC steht auf einem Fußballfeld in einem Stadion.

Hertha BSC siegt in Unterzahl – 16-Jähriger schreibt 2.-Liga-Geschichte

Hertha BSC sichert sich dramatischen 2:1-Sieg gegen Greuther Fürth in der 2. Bundesliga – trotz fast 60 Minuten in Unterzahl

Trotz eines Platzverweises und fast 60 Minuten mit nur zehn Spielern feierte Hertha BSC einen spektakulären 2:1-Erfolg gegen SpVgg Greuther Fürth. Zudem schrieb der 16-jährige Kennet Eichhorn Geschichte als jüngster Torschütze der Ligageschichte. Unterdessen bestätigte der Verein den Abschied von Toni Leistner im Rahmen eines umfassenden Kadumbaus.

Hertha kämpft sich in Unterzahl zum Sieg Die Berliner mussten unter schwierigen Bedingungen antreten: Josip Brekalo sah in der 32. Minute die Rote Karte, sodass die Mannschaft fast das gesamte Spiel in Unterzahl bestreiten musste. Dennoch ging Hertha durch Michael Cuisance in Führung.

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Eichhorn machte den Sieg schließlich perfekt – mit einem cleveren Abschluss. Mit 16 Jahren, 9 Monaten und 13 Tagen brach er den 39 Jahre alten Rekord von Gunther Reeg als jüngster Torschütze der Liga. Sein Tor gelang nach einer geschickten Körperfinte, die Reno Münz aus dem Gleichgewicht brachte und ihm einen Abschluss aus zehn Metern ermöglichte. Teamkollege Fabian Reese nannte ihn später scherzhaft den „Finten-König aus Brandenburg“ und prophezeite ihm eine große Zukunft.

Fürth verkürzte zwar in der 88. Minute durch Noel Futkeu, doch die späte Aufholjagd reichte nicht mehr für einen Punktgewinn.

Leistner verlässt Hertha – Umbruch im Kader Abseits des Platzes gab der Verein bekannt, den Vertrag mit Toni Leistner nicht zu verlängern. Der langjährige Verteidiger, der dem Klub seit Jahren verbunden ist, soll künftig eine neue Rolle außerhalb des aktiven Spielbetriebs übernehmen.

Momentum bleibt – doch Umbruch steht bevor Der Sieg hält Hertha BSC in der Erfolgsspur, doch der Verein steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Während der Kader verkleinert wird, könnten junge Talente wie Eichhorn künftig eine größere Rolle spielen. Leistners Abschied markiert zudem das Ende einer Ära, da er sich auf eine neue Position innerhalb der Organisation vorbereitet.

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