11 April 2026, 02:27

Julia Klöckner fordert härteres Vorgehen gegen Gewalt an Frauen in Deutschland

Schwarzes und weißes Foto einer Frau, die ein Banner hält, auf dem steht: "Freiheit für Frauen zu fordern ist kein Verbrechen, Wahlrechtsgefangene sollten nicht wie Kriminelle behandelt werden."

Julia Klöckner fordert härteres Vorgehen gegen Gewalt an Frauen in Deutschland

Die CDU-Politikerin Julia Klöckner hat sich mit Nachdruck für ein entschlossenes Vorgehen gegen Gewalt an Frauen in Deutschland ausgesprochen. Zwar begrüßte sie die laufende Debatte, kritisierte jedoch, dass zentrale Aspekte weiterhin vernachlässigt würden.

Klöckner verwies darauf, dass Gewalt gegen Frauen vielfältige Formen annimmt – von Zwangsehen und Gruppenvergewaltigungen bis hin zu digitaler Misshandlung. Als erschütterndes Beispiel nannte sie den kürzlich bekannt gewordenen mutmaßlichen Vergewaltigungsfall im Berliner Bezirk Neukölln.

Besonders betonte sie, dass die Verurteilung solcher Taten kulturelle oder religiöse Grenzen überwinden müsse. Echter Wandel, so Klöckner, beginne bei den Männern – vor allem bei Vätern, die durch ihr Vorbild die Einstellung ihrer Kinder zu Frauen und Gewalt prägen. Respekt und Gewaltfreiheit zu vermitteln, sei der Schlüssel für Fortschritt.

Die Politikerin forderte zudem längst überfällige gesetzliche Reformen, um Frauen besser vor digitaler Gewalt zu schützen. Männer müssten sich aktiv in die Debatte einbringen, Gleichberechtigung vorleben und schädliches Verhalten hinterfragen.

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Klöckners Äußerungen zielen auf umfassendere Maßnahmen gegen die alltägliche Gewalt ab, der Frauen in Deutschland ausgesetzt sind. Rechtliche Reformen und die Einbindung von Männern sieht sie als entscheidende Schritte für nachhaltige Veränderungen. Die Diskussion, so ihre Forderung, müsse nun von Worten zu konkreten Taten übergehen.

Quelle