28 June 2026, 16:23

Junge Union fordert radikale Steuerreform – oder gar keine

JU fordert steuerliche Entlastung von über 20 Milliarden Euro

Junge Union fordert radikale Steuerreform – oder gar keine

Johannes Winkel, Vorsitzender der Jungen Union, hat die Bundesregierung aufgefordert, entweder eine umfassende Steuerreform voranzutreiben oder das Vorhaben ganz aufzugeben. Nur eine tiefgreifende Reform mit Entlastungen von über 20 Milliarden Euro sei für Unternehmen und Bürger sinnvoll, so seine Argumentation.

Winkel unterstützt einen Reformvorschlag von Yannick Bury und Florian Dorn, der im April vorgestellt wurde. Die Regierung solle aus der jüngsten Rentenkommission lernen, um die Einkommensteuerreform voranzubringen, fordert er. Seine Haltung ist klar: Die Koalitionsspitzen müssten Ehrgeiz vor schnellen, halbherzigen Lösungen stellen.

Für Steueranpassungen zeigt er sich offen und vertritt keine starren Positionen. Doch er besteht auf gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Branchen. Eine einheitliche Kürzung staatlicher Subventionen über alle Sektoren hinweg ist eine seiner zentralen Forderungen.

Winkel plädiert für eine mutige Reform nach der Sommerpause statt für einen überstürzten Kompromiss. Sein Appell spiegelt den Wunsch nach gründlichen, wirkungsvollen Veränderungen wider – und nicht nach oberflächlichen Korrekturen.

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Der Vorstoß des Jungen-Union-Chefs für eine weitreichende Steuerreform unterstreicht die Notwendigkeit entschlossenen Handelns. Ohne spürbare Entlastung und Gerechtigkeit drohe das Projekt, keine echten Vorteile zu bringen, warnt er. Seine Vorschläge zielen darauf ab, das Steuersystem nachhaltig und flächendeckend umzugestalten.

Quelle