Lange Nacht der Museen endet im Bahn-Chaos für Tausende Besucher
Die diesjährige Lange Nacht der Museen in Halle und Leipzig lockte mit einem vollgepackten Programm Tausende Besucher an. Das Event bot Führungen, Ausstellungen und Aktivitäten für alle Altersgruppen. Doch für viele endete der Heimweg in einem frustrierenden Chaos.
Die Museumsnacht präsentierte in beiden Städten besondere Highlights. In Leipzig konnten Besucher das Grassi Museum für Angewandte Kunst und das Bach-Museum erkunden. In Halle zogen das Händel-Haus und das Landesmuseum für Vorgeschichte große Menschenmengen an. Das Ticket umfasste zudem die kostenlose Nutzung von Bussen, Straßenbahnen und S-Bahnen.
Nach Mitternacht begann jedoch das Problem: Als die Besucher die Heimreise antraten, fiel die S3 nach Halle ohne Vorwarnung aus. Alle Rückreisenden mussten auf die einzige verbliebene Verbindung ausweichen – die S5. Doch auch diese war schnell hoffnungslos überfüllt, sodass Dutzende auf dem Bahnsteig zurückblieben. Da die nächste S5 erst in über einer Stunde kommen sollte, mussten viele in überfüllten Stationen lange warten.
Später äußerten Besucher ihre Verärgerung über die chaotischen Rückfahrtmöglichkeiten. Einige kritisierten das Fehlen von Alternativen, andere beschrieben die überfüllten Wagen als unangenehm und unsicher.
Trotz der Transportprobleme war die Veranstaltung selbst ein Erfolg: Die Museen verzeichneten hohe Besucherzahlen und positives Feedback zum Programm. Die Organisatoren könnten nun die Reiseplanung für künftige Auflagen überarbeiten, um ähnliche Schwierigkeiten zu vermeiden.






