10 June 2026, 12:51

Neubauten in Deutschland setzen 2025 fast vollständig auf erneuerbare Wärmequellen

Drei Viertel der neuen Wohngebäude werden mit Wärmepumpen geheizt

Neubauten in Deutschland setzen 2025 fast vollständig auf erneuerbare Wärmequellen

Neubauten in Deutschland setzen rasant auf erneuerbare Energien für die Wärmeversorgung

Die Genehmigungen für das Jahr 2025 zeigen eine deutliche Bevorzugung nachhaltiger Heizsysteme gegenüber fossilen Brennstoffen. Erdgas spielt bei Neubauten mittlerweile nur noch eine untergeordnete Rolle.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Im Jahr 2025 werden voraussichtlich 87,0 % der genehmigten Wohngebäude erneuerbare Energien als primäre Wärmequelle nutzen. Dies stellt einen deutlichen Anstieg gegenüber den Vorjahren dar – bereits 2024 setzten 78,2 % der Neubauten auf solche Systeme. Besonders Wärmepumpen treiben die Entwicklung voran: 2024 wurden sie in 73,6 % der neu errichteten Häuser eingebaut.

Der Wandel vollzieht sich in rasantem Tempo. 2024 nutzten 69,4 % der Neubauten Wärmepumpen – mehr als doppelt so viele wie noch 2015. Für 2025 wird erwartet, dass 83,0 % der genehmigten Neubauten damit ausgestattet sein werden. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern liegt der Anteil sogar noch höher, bei 77,9 % bzw. 78,4 %.

Erdgas hingegen verliert in Neubauten stark an Bedeutung. 2025 wird es nur noch in 2,2 % der genehmigten Projekte eingesetzt – ein Rückgang gegenüber den 10,5 % in früheren Erhebungen. Im Bestand sieht die Situation anders aus: Hier heizten 2022 noch 53,9 % der Haushalte mit Erdgas. Der Anteil erneuerbarer Energien in älteren Gebäuden bleibt mit 10,2 % (2022) weiterhin gering.

Die Wende hin zu erneuerbaren Heizsystemen in Neubauten ist unübersehbar: Wärmepumpen dominieren, während Erdgas an Bedeutung verliert. Im Gebäudebestand bleibt die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen jedoch vorerst hoch.

Quelle