Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsnot 2030 beenden
Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsengpässe lindern
In Braunschweigs Stadtteil Weststadt entsteht eine neue Kindertagesstätte, um der wachsenden Nachfrage nach Betreuungsplätzen gerecht zu werden. Die Einrichtung mit dem Namen Kita Unstrutstraße wird vom Caritasverband Braunschweig getragen. Nun haben Stadtvertreter das räumliche Konzept für das Projekt vorgestellt.
Die Kita wird an der Unstrutstraße errichtet – in direkter Nachbarschaft zu bestehenden Betreuungseinrichtungen. Geplant sind drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe. Zudem soll ein 50 Quadratmeter großer Speiseraum entstehen, der gesunde Ernährung fördert und die sozialen Kompetenzen der Kinder stärkt.
Das Projekt setzt auf seriellen Modulbau und dient als Pilotvorhaben für künftige Kita-Neubauten. Die Finanzierung in Höhe von bis zu 10 Millionen Euro ist bereits im Haushalt 2025/2026 verankert, zudem liegt ein Festpreisvertrag vor. Über den Bauantrag stimmt der Verwaltungsausschuss am 17. Juni ab. Bei Zustimmung könnten die Arbeiten 2028 beginnen.
Die Weststadt verzeichnet derzeit den höchsten Betreuungsmangel in der Stadt. Laut Angaben der Verwaltung fehlen 84 Krippenplätze und 63 Kindergartenplätze, die Versorgungsquote liegt deutlich unter dem Zielwert. Die neue Kita soll diese dringende Lücke schließen.
Die Fertigstellung der Kita Unstrutstraße ist für 2030 geplant. Sobald sie in Betrieb geht, wird sie dringend benötigte Betreuungskapazitäten in der Weststadt schaffen. Gleichzeitig erprobt das Projekt eine neue Bauweise für künftige Einrichtungen.






