30 April 2026, 16:54

Osnabrücker Karneval feiert Premiere mit zwei Prinzen und internationalem Symbol für Vielfalt

Ein Blatt mit einer Zeichnung eines Mannes und einer Frau in traditioneller Kleidung vor einem festlichen Karneval, beschriftet mit "le carnaval d'un merle blanc."

Osnabrücker Karneval feiert Premiere mit zwei Prinzen und internationalem Symbol für Vielfalt

Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat das Osnabrücker Karnevalsbürgerkomitee ein Prinzenpaar gekürt, das aus zwei Prinzen besteht. Die Entscheidung markiert ein neues Kapitel für das Fest – einer der beiden ist zudem der erste Prinz mit ausländischem Pass. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte den Schritt als starkes Zeichen für Einheit und Freiheit.

Das Komitee brach mit der Tradition, indem es statt der üblichen Prinzessin-und-Prinz-Konstellation zwei Prinzen auswählte. Zu dem diesjährigen Duo gehört Prinz Yut I., der in Thailand geboren wurde und damit der erste Karnevalsprinz mit internationaler Herkunft ist.

Oberbürgermeisterin Pötter äußerte sich begeistert über die Bekanntgabe. Sie nannte das Paar ein "wunderschönes Symbol für den Karneval" und betonte, dass selbst in schwierigen Zeiten Menschen zusammenkommen können, um zu feiern. Zudem unterstrich sie die Bedeutung von Freiheit und sagte, jeder solle das Recht haben, so zu sein, wie er ist.

Pötter fügte hinzu, es gebe keinen besseren Zeitpunkt, um ein solches Duo vorzustellen – ein Signal für eine frische und inklusive Ausrichtung des Festes.

Die Wahl zweier Prinzen, darunter einer mit internationalen Wurzeln, setzt einen neuen Präzedenzfall für den Osnabrücker Karneval. Der Schritt spiegelt das Bekenntnis zu Vielfalt und gemeinsamer Freude wider. Veranstalter und Stadtvertreter begrüßen den Wandel als wichtigen Schritt für die Zukunft des Festes.

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