Ulmer Narren stürmen Rathaus – Bürgermeister geben sich geschlagen
Ulms jährliche Fasnachtfeiern nahmen diese Woche eine ungewöhnliche Wendung, als die Stadtnarren das Rathaus stürmten. Oberbürgermeister Martin Ansbacher und Neu-Ulms Bürgermeisterin Katrin Albsteiger machten mit – mussten sich am Ende aber den Jecken geschlagen geben. Die Aktion markierte ein weiteres Kapitel der lebendigen "fünften Jahreszeit" in der Region.
In verspielten Kostümen trat Ansbacher als "Super Martin" auf, während Albsteiger in die Rolle von Prinzessin Peach schlüpfte. Gemeinsam stellten sie sich einer Reihe humorvoller Herausforderungen – von Limbo-Tanzwettbewerben über das Bauen menschlicher Pyramiden bis hin zu kniffligen Quizfragen. Doch selbst mit vollem Einsatz hatten die Stadtoberhäupter gegen die entschlossenen Narren keine Chance.
Die symbolische Machtübernahme war Teil der Fasnacht, einer alten Tradition, in der die Ulmer Jecken für kurze Zeit das Sagen haben. Wie es der Brauch vorsieht, anerkannten die Stadtverantwortlichen das Spektakel und übergaben vorübergehend die Schlüssel zum Rathaus. Die Bereitschaft der Verwaltung, sich einzubringen, unterstrich die enge Verbindung der Gemeinschaft mit dem bunten Treiben.
Der Sieg der Narren im Rathaus war ein weiterer Höhepunkt der Ulmer Fasnacht. Mit der "fünften Jahreszeit" in vollem Gange zeigte die Veranstaltung einmal mehr, wie die Region Humor und bürgerliches Leben vereint. Die symbolische Herrschaft der Jecken bleibt bis zum Ende der Feierlichkeiten bestehen.
Ulmer Fasnacht Build-Up: Key Events Before Rathaus Takeover
The symbolic Rathaus takeover followed a tightly scheduled series of events. Here are the immediate precursors:
- On 11 Feb 2026, the Narrenzunft Ulm gathered at Ulm-Söflingen-Klosterhof at 19:00 for a Zunftgruppe meeting.
- At 12 Feb 2026, 17:00, the Narrenkomitee hosted a public event on Ulm's Marktplatz. These gatherings directly preceded the mayors' involvement in the Fasnacht's symbolic power shift.





