Union Berlin setzt mit neuem Trainingszentrum auf Gleichberechtigung und Innovation
Vadim BlochUnion Berlin setzt mit neuem Trainingszentrum auf Gleichberechtigung und Innovation
Union Berlin feiert Meilenstein beim Bau seines neuen Trainingszentrums in der Alten Försterei
Mit einer Richtfeier ist Union Berlin einen großen Schritt weiter beim Bau seines neuen Trainingskomplexes in der Alten Försterei. Spieler:innen, Trainer:innen und 500 Gäste nahmen an der Zeremonie teil. Die 40 Millionen Euro teure Anlage wird die erste im deutschen Profifußball sein, die sowohl den Männer- als auch den Frauenteams gleiche Trainingsbedingungen bietet.
Gefeiert wurde die fast abgeschlossene Errichtung eines dreistöckigen Gebäudes mit 4.100 Quadratmetern Nutzfläche. Im Inneren sorgen modernste Umkleidekabinen, Regenerationsbecken, eine Sauna, eine Eiskammer und Räume für Sporttherapie für optimale Vorbereitungsmöglichkeiten der Spieler:innen. Zusätzliche Loungebereiche, Büros und Besprechungsräume sollen die Abläufe effizient gestalten.
Ein besonderes Highlight ist das Dach: Ein Naturrasenplatz, der auf einem Parkdeck mit 300 Stellplätzen errichtet wurde. Drei weitere Trainingsplätze umgeben das Gebäude. Der Rasenplatz soll noch in diesem Sommer fertig sein, der gesamte Komplex bis Jahresende in Betrieb gehen.
Die Feierlichkeiten wurden kurzzeitig unterbrochen, als in der Nähe eine Polizeiverfolgung mit Schusswechsel nach einem gestohlenen Lkw eskalierte. Die Behörden konnten den Verdächtigen schnell festnehmen, sodass die Veranstaltung wie geplant fortgesetzt werden konnte.
Klubpräsident Dirk Zingler bestätigte die Investition von 40 Millionen Euro und betonte, dass die Anlage allen Profiteams von Union Berlin gleiche Ressourcen bieten werde. Das neue Zentrum wird vier Trainingsplätze beherbergen – darunter den Dachplatz – sowie hochmoderne Regenerations- und medizinische Einrichtungen. Sowohl die Männer- als auch die Frauenmannschaft werden nach der Eröffnung im Laufe dieses Jahres unter identischen Bedingungen trainieren. Das Projekt markiert einen bedeutenden Schritt in der Infrastrukturentwicklung des Vereins.






