13 April 2026, 10:29

Verkehrspolizei Pforzheim blitzt 46 Raser auf Unfallstraße ab

Vorsicht Geschwindigkeitsbegrenzungsschild an der Seite einer Straße mit einer Wand, Gras, Wasser, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Verkehrspolizei Pforzheim blitzt 46 Raser auf Unfallstraße ab

Verkehrspolizei in Pforzheim führt Geschwindigkeitskontrollen auf Unfallschwerpunktstraße durch

Die Verkehrspolizei in Pforzheim hat am Donnerstag auf einer Strecke mit häufigen schweren Unfällen Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Beamte überprüften die Kreisstraße 4530 in der Nähe von Eisingen, wo sich im vergangenen Jahr zwei tödliche Verkehrsunfälle ereignet hatten. Die Aktion war Teil der laufenden Bemühungen Baden-Württembergs zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Rahmen der Vision-Zero-Strategie.

Die Kontrolle dauerte von 14:30 Uhr bis 19:00 Uhr. Dabei wurden die Geschwindigkeiten von 627 Fahrzeugen erfasst. 46 Autofahrer fielen durch zu hohes Tempo auf: Die Mehrheit – insgesamt 37 – fuhr 13 bis 21 km/h über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit, neun Verkehrsteilnehmer überschritten das Limit sogar um 21 bis 30 km/h oder mehr.

Der Kontrollort wurde aufgrund der dortigen Unfallhäufigkeit ausgewählt. Im vergangenen Jahr starben an dieser Stelle zwei Menschen bei Verkehrsunfällen, was die Behörden zu verstärkten Überwachungsmaßnahmen veranlasste. Die Kontrollen stehen im Einklang mit Vision Zero, einer regionalen Initiative, die darauf abzielt, tödliche und schwere Verkehrsunfälle vollständig zu vermeiden.

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Die Polizei bestätigte, dass präventive Maßnahmen fortgesetzt werden. Gleichzeitig erinnerten die Beamten alle Verkehrsteilnehmer daran, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten. Regelmäßige Kontrollen trugen demnach dazu bei, die Risiken für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger zu verringern.

Bei der Aktion wurden unter Hunderten von Fahrzeugen 46 Tempoverschreitungen festgestellt. Die Behörden werden die Kontrollen in besonders gefährdeten Bereichen als Teil ihres langfristigen Sicherheitskonzepts fortsetzen. Das Ziel bleibt klar: weniger Unfälle, weniger Verletzte – und letztlich keine Todesopfer mehr im Straßenverkehr.

Quelle