11 March 2026, 12:31

Wahlmanipulation in Düdingen: Staatsanwaltschaft prüft Verdacht auf Stimmensammlung

Ein grüner Zettel mit der Aufschrift 'Elections municipales' vor einem weißen Hintergrund.

Wahlmanipulation in Düdingen: Staatsanwaltschaft prüft Verdacht auf Stimmensammlung

In Düdingen ist eine Untersuchung zu möglichen Fällen von Wahlmanipulation durch Stimmensammlung bei den jüngsten Wahlen eingeleitet worden. Die Staatsanwaltschaft Freiburg prüft nun Vorwürfe von Unregelmäßigkeiten, nachdem Beamte auffällige Abstimmungsmuster gemeldet hatten. Im Mittelpunkt steht der Gemeinderat der Stadt, der insgesamt 50 Sitze umfasst.

Das Wahlbüro entdeckte die Auffälligkeiten vergangenen Sonntag während der Stimmenauszählung. Wahlhelfer bemerkten mehrere Dutzend Stimmzettel mit frappierend ähnlicher Handschrift. Die Bedenken wurden umgehend der Bezirksverwaltung der Sense-Region gemeldet.

Nach Schweizer Recht ist die organisierte Stimmensammlung eine Straftat, die unter Artikel 282bis des Strafgesetzbuchs fällt. Der Fall wurde inzwischen an die Staatsanwaltschaft zur weiteren Prüfung übergeben. Die Behörden untersuchen nun, ob die mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten das Wahlergebnis beeinflusst haben könnten.

Bisher wurden keine Details zur Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen oder zur genauen Anzahl der verdächtigen Stimmzettel bekannt gegeben. Die Ermittlungen dauern an.

Das Ergebnis der Untersuchung wird entscheiden, ob rechtliche Schritte folgen. Noch ist unklar, ob die Wahl Ergebnisse beeinflusst wurden. Der Fall unterstreicht die strenge Überwachung der Wahlverfahren in der Schweiz.

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