07 May 2026, 16:42

Weiße Störche gefährden Strommasten und Bahntrassen in Hessen durch Nistplätze

Zwei Weißstörche auf einem Nest auf einer Stromleitung sitzend, mit einer Straßenlaterne, die sie beleuchtet und Drähten, die an der Leitung entlanglaufen.

Weiße Störche gefährden Strommasten und Bahntrassen in Hessen durch Nistplätze

Weiße Störche nisten vermehrt auf Strommasten und Bahntrassen in Hessen – und gefährden sich selbst und die Infrastruktur

Immer mehr Weiße Störche bauen ihre Nester auf Strommasten und Eisenbahnanlagen in ganz Hessen. Die großen Horste bergen Risiken für die Vögel und die technische Infrastruktur: Stromschläge, Kollisionen mit Leitungen und Betriebsstörungen sind die Folge. Nun ergreifen Behörden Maßnahmen, um die Probleme zu lösen – ohne die wachsende Storchenpopulation zu gefährden.

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Die Zahl der Weißen Störche in Hessen steigt, und viele wählen Strommasten oder Bahnanlagen als Nistplätze. Die schweren Nester belasten die Konstruktionen, schwächen ihre Stabilität und können zu Stromausfällen oder Unfällen führen. Immer wieder kommt es vor, dass Störche einen Stromschlag erleiden oder mit unter Spannung stehenden Leitungen kollidieren – mit weiteren Gefahren für Mensch und Tier.

Um diese Risiken zu verringern, arbeiten Energieversorger und die Deutsche Bahn mit Naturschutzbehörden zusammen. Gefährlich gelegene Nester werden vorsichtig entfernt, und Abschreckungsmaßnahmen wie windbetriebene Geräte sollen die Störche davon abhalten, an diese Orte zurückzukehren. Gleichzeitig werden in der Nähe alternative Nistplattformen eingerichtet, die den Tieren sichere Brutmöglichkeiten bieten.

Auch die Deutsche Bahn hat reagiert und entlang der Gleise eigene Nisthilfen installiert. Damit sollen die Störche von kritischer Infrastruktur ferngehalten werden, ohne dass ihr Schutz vernachlässigt wird.

Die gemeinsamen Anstrengungen zielen darauf ab, Sicherheit und Artenschutz in Einklang zu bringen. Durch alternative Nistplätze und Abschreckungsmethoden wollen die Verantwortlichen künftige Störungen vermeiden. Die Maßnahmen sollen die langfristige Funktionsfähigkeit der Infrastruktur sichern – ohne die wachsende Storchenpopulation in der Region zu beeinträchtigen.

Quelle