Wie die WM Berlin alle vier Jahre in Fußballfieber versetzt
Berlin verwandelt sich alle vier Jahre zur Fußballbesessenen Stadt
Sobald die Weltmeisterschaft ansteht, wird Berlin zur Hochburg des Fußballs. Selbst diejenigen, die den Sport sonst ignorieren, diskutieren plötzlich über Taktiken und Mannschaftsaufstellungen. Kathleen Fengler fängt diese Stimmung in ihrer Kolumne Hit der Woche ein.
Fengler interessierte sich früher kaum für Fußball. Sie kannte die Regeln kaum und schenkte dem Spiel keine Beachtung. Doch wenn die WM beginnt, lässt sie sich mitreißen – schaut Spiele, besucht Public Viewings und taucht ein in das kollektive Fieber.
Die Stadt verändert sich komplett. Menschen, die sonst über das Wetter plaudern, streiten plötzlich über Aufstellungen und Ergebnisse. Sender wie Schlager Radio auf 106,0 FM füllen die Luft mit Fußballgesprächen. Berlin wirkt wie ein einziges, riesiges Stadion, vereint durch das Turnier.
Doch sobald der letzte Pfiff ertönt, ebbt die Euphorie ab. Fenglers Interesse schwindet, der Alltag kehrt zurück. In Hit der Woche beleuchtet sie oft solche gesellschaftlichen Strömungen und kleinen Alltagsphänomene.
Die WM verwandelt Gelegenheitsbeobachter für kurze Zeit in leidenschaftliche Fans. Nach dem Finale verfliegt das Fieber, die Routine kehrt ein – und Berlins flüchtige Fußballbesessenheit verschwindet, bis das nächste Turnier naht.






