18 March 2026, 02:35

Berlin plant Ausbildungsabgabe: Unternehmen sollen 2028 zahlen

Offenes Buch mit dem Titel "Mechanic Institution, for the Advantage of Masters, Journeymen, and Apprenticeships", wahrscheinlich ein Vorschlag zur Gründung einer mechanischen Institution.

CDU und SPD einigen sich auf Ausbildungsplatzabgabe - Berlin plant Ausbildungsabgabe: Unternehmen sollen 2028 zahlen

Berlins Parteien drängen auf neues Gesetz gegen chronischen Ausbildungsplatzmangel

Die politischen Parteien in Berlin treiben ein neues Gesetz voran, um dem langjährigen Mangel an Ausbildungsplätzen in der Stadt entgegenzuwirken. Die Fraktionen von CDU und SPD haben einen Gesetzentwurf ausgearbeitet, der bestimmte Unternehmen verpflichten würde, in einen Ausbildungsfonds einzuzahlen. Selbst bei einer Zustimmung würden die Änderungen frühestens 2028 in Kraft treten.

Das geplante Gesetz richtet sich an Betriebe mit mindestens zehn Beschäftigten, deren Ausbildungsquote jedoch unter 4,6 Prozent liegt. Diese Unternehmen müssten in einen zentralen Fonds einzahlen, während kleinere Betriebe und solche, die die Schwelle erreichen, befreit wären. Durch die Abgabe sollen jährlich mindestens 75 Millionen Euro generiert werden.

Die eingezahlten Mittel würden Unternehmen zugutekommen, die zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen. Die parlamentarischen Gruppen argumentieren, dass die Maßnahme dazu beitragen werde, die anhaltende Fachkräftelücke in Berlin zu schließen. Bevor das Gesetz jedoch in Kraft treten kann, muss der Entwurf noch debattiert und abgestimmt werden.

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Aktuelle Recherchen zeigen keine Hinweise auf ähnliche Abgaben, die bereits bestehen oder für 2028 geplant sind. Stattdessen verweisen die Ergebnisse auf regionale Meldungen von Organisationen wie der AWO über Schulungsangebote und Programme.

Die Ausbildungsabgabe bleibt vorerst ein Vorschlag. Sollte sie verabschiedet werden, würde sie nicht vor 2028 greifen, um Unternehmen ausreichend Vorbereitungszeit zu geben. Ziel des Fonds ist es, die Ausbildungsmöglichkeiten zu verbessern, indem Mittel von Betrieben mit niedrigen Ausbildungsquoten umverteilt werden.

Quelle