17 April 2026, 04:28

Bielefelder Paar entgeht nur knapp teurem ETA-Betrug beim Reiseantrag

Ein Plakat mit Text und Logo, auf dem versteckte Nebenkosten in Rechnungen Familien monatlich Hunderte Dollar kosten können.

Bielefelder Paar entgeht nur knapp teurem ETA-Betrug beim Reiseantrag

Ein Paar aus Bielefeld entging nur knapp einem finanziellen Verlust durch eine betrügerische Website, die britische Reiseerlaubnisse verkaufte. Die Betrüger hatten es auf Reisende abgesehen, die eine elektronische Reiseerlaubnis (Electronic Travel Authorisation, ETA) beantragen wollten. Offizielle Stellen raten nun dringend, Websites vor der Eingabe persönlicher Daten genau zu prüfen.

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Das Paar versuchte, die ETA über eine vermeintlich seriöse Seite zu beantragen. Wie verlangt gaben sie ihre Namen, Passnummern und Kreditkarteninformationen ein. Als die Gesamtkosten auf etwa 240 Euro anstiegen, wurden sie misstrauisch und brachen die Zahlung ab.

Die offizielle Gebühr für eine ETA beträgt 18,50 Euro pro Person. Betrüger treiben die Preise oft künstlich in die Höhe oder verstecken zusätzliche Kosten, um Antragsteller zu täuschen. Die Verbraucherzentrale Deutschland hat inzwischen Leitlinien veröffentlicht, wie man betrügerische Websites erkennt.

Alle ETA-Anträge müssen über das offizielle Portal der britischen Regierung unter https://www.gov.uk/eta eingereicht werden. Drittanbieter-Websites, selbst wenn sie professionell wirken, sind möglicherweise nicht autorisiert. Die Behörden betonen, dass nur direkte Anträge bei den britischen Behörden eine gültige Erlaubnis garantieren.

Durch ihre Vorsicht vermeiden das Bielefelder Paar einen finanziellen Schaden – doch viele andere sind weiterhin gefährdet. Gefälschte ETA-Seiten sind nach wie vor aktiv und nutzen die Eile von Reisenden aus. Die Behörden raten Antragstellern dringend, vor der Weitergabe sensibler Daten die Webadressen und Gebühren genau zu überprüfen.

Quelle