Brüder teilen Führung: Wie der Oestmann-Hof Tradition und Innovation vereint
Nurten HarloffBrüder teilen Führung: Wie der Oestmann-Hof Tradition und Innovation vereint
Der Oestmann-Familienbetrieb in Rethen
Der Hof bewirtschaftet rund 650 Hektar Ackerland und hält 5.000 Mastschweine. Zudem betreibt er eine 1,8-Megawatt-Biogasanlage – ein vielseitiger landwirtschaftlicher Betrieb. Statt dass eine Person die Führung übernimmt, haben die Brüder die Verantwortung für die wichtigsten Bereiche des Hofs unter sich aufgeteilt.
Jeder der Brüder leitet nun einen anderen Unternehmenszweig. Dieses Modell der geteilten Führung sorgt für eine ausgewogene Arbeitsverteilung und eine gleichmäßige Verteilung der Fachkenntnisse. Ein solches System ist in der Landwirtschaft nach wie vor ungewöhnlich, wo meist eine Einzelperson die Leitung innehat.
Der Wandel markiert ein neues Kapitel für den familiengeführten Betrieb. Durch die Zusammenarbeit streben die Brüder an, die Effizienz zu erhalten und gleichzeitig die Traditionen des Hofs lebendig zu halten.
Der Oestmann-Hof wird weiterhin mit einer Kombination aus Ackerbau, Schweinehaltung und erneuerbaren Energien betrieben. Die Teamarbeit der Brüder ermöglicht es ihnen, jeden Bereich effektiv zu managen. Ihr Ansatz könnte anderen Familienbetrieben, die vor Nachfolgeproblemen stehen, als Vorbild dienen.






