Bundestag beschleunigt Anerkennung ausländischer Gesundheitsabschlüsse bis 2026
Nurten HarloffBundestag beschleunigt Anerkennung ausländischer Gesundheitsabschlüsse bis 2026
Der Deutsche Bundestag hat ein neues Gesetz verabschiedet, um die Anerkennung ausländischer Abschlüsse im Gesundheitswesen zu beschleunigen. Der von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken eingebrachte Gesetzentwurf soll bürokratische Hürden für Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Apothekerinnen und Apotheker sowie Hebammen mit ausländischer Ausbildung abbauen. Bevor das Gesetz Ende 2026 in Kraft tritt, steht noch die endgültige Zustimmung des Bundesrates aus.
Die Vorlage passierte am Donnerstag mit Unterstützung der Regierungskoalition und der Grünen. Die AfD lehnte den Entwurf ab, während die Linke sich der Stimme enthielt. Sobald das Gesetz in Kraft getreten ist, wird es das Anerkennungsverfahren für Fachkräfte im Gesundheitsbereich vereinfachen, vereinheitlichen und digitalisieren.
Eine zentrale Neuerung ermöglicht es den Bundesländern, die Sprachkenntnisse von Bewerberinnen und Bewerbern aus Drittstaaten bereits vor Abschluss ihrer Berufsausbildung zu prüfen. Diese Anpassung soll Verzögerungen verringern und das System effizienter gestalten. Die Reformen sollen am 1. November 2026 in Kraft treten.
Die neuen Regelungen gelten für Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Apothekerinnen und Apotheker sowie Hebammen, die in Deutschland eine Anerkennung ihrer Qualifikation anstreben. Durch den Abbau von Bürokratie und die Einführung digitaler Verfahren soll qualifizierten Fachkräften der Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtert werden. Vor der Umsetzung bedarf es jedoch noch der finalen Zustimmung des Bundesrates.






