02 May 2026, 08:27

Chaos beim "Revolutionären 1. Mai": 50.000 blockieren Kreuzbergs Straßen

Eine große Gruppe von Menschen marschiert eine von Bäumen gesäumte Straße in Berlin entlang und hält Kameras in der Hand, mit einem Gebäude und einem klaren Himmel im Hintergrund.

Chaos beim "Revolutionären 1. Mai": 50.000 blockieren Kreuzbergs Straßen

Zehntausende feiern Maifeiertag in Berlin – „Revolutionärer 1. Mai“ in Kreuzberg stockt

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In Berlin versammelten sich am 1. Mai fast 50.000 Menschen zu den traditionellen Maifeierlichkeiten. Die jährliche Kundgebung unter dem Motto „Revolutionärer 1. Mai“ geriet ins Stocken, als sich die Menschenmassen auf den Straßen Kreuzbergs stauten. Innensenatorin Iris Spranger (SPD) bestätigte den großen Andrang, betonte jedoch, dass die Veranstaltung bisher friedlich verlaufe.

Der Demonstrationszug kam wegen der schieren Anzahl der Teilnehmenden nur langsam voran. Am Nachmittag hatte die Spitze zwar bereits Neukölln erreicht, doch das Ende des Zuges steckte noch auf der Oranienstraße fest. Dadurch dehnte und zersplitterte sich die Prozession, sodass einige Wartende bis zu 30 Minuten auf Weiterkommen warten mussten.

Die Liga der Kommunisten berichtete auf X, ihre Gruppe befinde sich auf der Glogauer Straße, während andere Blöcke kaum vorankämen. Zahlreiche Straßen in Kreuzberg waren für den Verkehr gesperrt, und mehrere U-Bahn-Stationen wurden umfahren, um die Menschenmassen zu bewältigen. Die Polizei war mit Kräften vor Ort und beobachtete die Lage.

Am Abend sperrten Beamte den Zugang zum Görlitzer Park. Unklar blieb, ob die Demonstrantinnen und Demonstranten ihr geplantes Ziel, den Südstern in Kreuzberg, noch vor Einbruch der Dunkelheit erreichen würden. Trotz der chaotischen Verhältnisse erklärte Spranger im RBB-Abendschau, es habe keine größeren Zwischenfälle gegeben.

Die Kundgebung zog Zehntausende an, doch die dichten Menschenmengen bremsten den Fortschritt. Straßen und öffentlicher Nahverkehr waren beeinträchtigt, während die Polizei die Lage im Griff behielt. Die Behörden betonten, dass die Situation trotz der Verzögerungen unter Kontrolle blieb.

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