16 April 2026, 10:29

Dürener Dialog über Gleichberechtigung verbindet Generationen beim Frauentag 2026

Drei Frauen sitzen an einem unordentlichen Tisch in einem raum├Ąhnlichen Setting und führen eine Diskussion, mit Papieren, Büchern, einer Glocke und einem Mobiltelefon.

Dürener Dialog über Gleichberechtigung verbindet Generationen beim Frauentag 2026

"Generationen im Dialog": Düren diskutiert Gleichberechtigung über Altersgrenzen hinweg

Am 27. März 2026 fand in Düren im Rahmen der Feierlichkeiten zum Internationalen Frauentag eine Veranstaltung unter dem Motto "Generationen im Dialog" statt. Die Begegnung brachte Schülerinnen und Schüler, Seniorinnen und Senioren sowie lokale Verantwortungsträger zusammen, um über Geschlechtergerechtigkeit im Wandel der Zeit zu sprechen. Die Organisatoren wollten erkunden, wie sich Vorstellungen von Fairness und Gerechtigkeit über die Jahrzehnte verändert haben – und welche Herausforderungen noch bevorstehen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Vortrag von Daniel Schulte, Leiter des Dürener Stadt- und Kreisarchivs. In seiner Präsentation zeichnete er die 40-jährige Geschichte des städtischen Gleichstellungsbüros nach und bereitete so den Boden für die weiteren Diskussionen.

Rund 20 Schülerinnen und Schüler des St.-Angela-Gymnasiums trafen auf Mitglieder des Seniorenbeirats und des Frauenforums. Sie tauschten persönliche Erfahrungen aus und debattierten, wie sich die Wahrnehmung von Gleichberechtigung zwischen den Generationen gewandelt hat. Dabei ging es auch um die Frage, wie sich diese Einstellungen in Zukunft weiterentwickeln könnten.

Sabrina König, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Düren, wies auf weiterhin bestehende Probleme hin. Sie verwies auf anhaltende Lohnungleichheit und die Belästigungen, denen viele junge Frauen nach wie vor ausgesetzt sind. Ihre Worte machten deutlich: Trotz Fortschritten gibt es noch erhebliche Hürden.

Christopher Lühr, Dürens Beigeordneter für Generationen, Demografie und Soziales, beteiligte sich ebenfalls an dem Austausch. Seine Teilnahme brachte eine politische Perspektive in die persönlichen Erzählungen und historischen Bezüge ein, die die Teilnehmenden einbrachten. Veranstaltet wurde die Begegnung vom Amt für Generationen, Ehrenamt und Pflege der Stadt Düren in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro.

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Die Diskussionen in Düren boten verschiedenen Altersgruppen die Möglichkeit, ihre Sichtweisen auf Gleichheit und Gerechtigkeit zu vergleichen. Durch die Begegnung von Jugendlichen, Senioren und lokalen Entscheidungsträgern wurden sowohl vergangene Erfolge als auch aktuelle Kämpfe thematisiert. Die Organisatoren betonten, dass der offene Dialog zwischen den Generationen weiterhin entscheidend ist, um eine gerechtere Gesellschaft zu gestalten.

Quelle