02 May 2026, 18:39

Ein Leben auf Schienen: Wie ein Bahnmitarbeiter im ICE-Zug wohnt und arbeitet

Schwarzes und weißes Foto einer Bahnstation in Dielkirchen, Deutschland, mit einem Zug auf den Schienen, umgeben von Häusern, Strommasten, Bäumen, Menschen und Bergen sowie einem klaren Himmel im Hintergrund.

Ein Leben auf Schienen: Wie ein Bahnmitarbeiter im ICE-Zug wohnt und arbeitet

Seit über drei Jahren sind die Züge der Deutschen Bahn für Lasse Stolley zu Hause. Der 30-Jährige arbeitet als Vollzeit-Zugbegleiter und pendelt täglich zwischen deutschen Städten. Sein Lebensstil ist alles andere als gewöhnlich – er schläft in Erste-Klasse-Abteilen und wäscht seine Kleidung in den Waschbecken der DB-Lounges.

Sein Job bei TRI Train Rental hält ihn ständig in Bewegung. Mit einem Bruttogehalt von knapp 3.400 Euro im Monat kann er sich seinen ungewöhnlichen Lebensstil leisten. Sein Arbeitgeber übernimmt die Hälfte der Kosten für seine BahnCard 100, mit der er bis zu 1.000 Kilometer am Tag zurücklegen kann.

Ohne feste Adresse lebt Stolley aus dem Rucksack. Die Nächte verbringt er in Erste-Klasse-Abteilen der ICE-Züge, während seine Wäsche in den Waschbecken der DB-Lounges landet. Seine Reisen haben ihn bis nach Transnistrien und Istanbul geführt – weit über die Grenzen Deutschlands hinaus.

Trotz des nomadischen Alltags fand Stolley sogar Zeit für die Liebe. Seine Freundin lernte er in einer DB-Lounge kennen – ein Beweis dafür, dass selbst ein unkonventionelles Leben Überraschungen bereithält.

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Stolleys Lebensstil verbindet Arbeit und Reisen nahtlos. Dank BahnCard 100 und Übernachtungen in der Ersten Klasse hält er die Kosten niedrig und kann gleichzeitig die Welt erkunden. Fürs Erste bleiben die Schienen sein Arbeitsplatz und sein Zuhause.

Quelle