Flüchtiges Wallaby hält Berlin und Potsdam in Atem – wo steckt das Känguru jetzt?
Romuald SchweitzerFlüchtiges Wallaby hält Berlin und Potsdam in Atem – wo steckt das Känguru jetzt?
Ein Wallaby streift frei durch Berlin und Umgebung – nach Flucht aus privater Haltung
Seit seiner Flucht von seinem Besitzer durchstreift ein Wallaby ungehindert Berlin und die umliegenden Gebiete. Erstmals gesichtet wurde das Tier am Sonntag im Spandauer Ortsteil Kladow, wo es für Neugier und Besorgnis sorgte. Die Behörden haben der Bevölkerung Hinweise gegeben, wie man sich im Falle einer Begegnung verhalten soll.
Die Flucht ereignete sich am 14. März 2026, als das Wallaby in Kladow aus dem Besitz seines Halters entkam. Nachbarn bemerkten den ungewöhnlichen Besucher schnell und alarmierten die Polizei. Seither häufen sich die Sichtungen – nicht nur in Berlin, sondern auch darüber hinaus: Am 16. März wurde das Tier im Tiergarten gemeldet, am 18. März in Kreuzberg und sogar am 20. März in Potsdam.
Die Polizei erklärte, zwar keine gezielte Suche nach dem Wallaby einzuleiten, aber auf Meldungen zu reagieren, falls es gesichtet werde. Laut Behörden gehe von dem Tier für Erwachsene kaum eine Gefahr aus. Kinder sollten jedoch ruhig bleiben und sich seitwärts entfernen, falls sie ihm begegnen. Im unwahrscheinlichen Fall eines Angriffs wird geraten, sich flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken zu schützen und die Beine anzuziehen.
In sozialen Medien wurde die Flucht zunächst belustigt aufgenommen, doch das öffentliche Interesse wächst. Trotz zahlreicher Meldungen von Anwohnern bleibt das Wallaby weiterhin auf freiem Fuß.
Sein aktueller Aufenthaltsort ist unbekannt, obwohl es mehrfach bestätigt in Berlin und Potsdam gesichtet wurde. Die Behörden setzen auf die Mithilfe der Bevölkerung, um seine Bewegungen nachzuverfolgen. Bis auf Weiteres bleibt das Tier in Freiheit – die Behörden appellieren an Vorsicht statt an Panik.






