"Wer weiß denn sowas?"-Comeback bringt Nostalgie, Lacher und peinliche Enthüllungen
Vadim BlochRaab und Schoeneberger sind das Duo mit dem doppelten Knalleffekt - "Wer weiß denn sowas?"-Comeback bringt Nostalgie, Lacher und peinliche Enthüllungen
Die neueste Folge von Wer weiß denn sowas? brachte Nostalgie, Lachen und einige peinliche Momente mit sich. Moderiert von Barbara Schöneberger und Stefan Raab, mixte die Quizshow Popkultur-Wissen mit spielerischem Chaos. Die Zuschauer erlebten alles – von skurrilen Kostümen über vergessene Sportskandale bis hin zu retro-mäßigem TV-Sexismus.
Die zweite Ausgabe der langjährigen Quizreihe wurde mit der gewohnten Mischung aus Humor und kniffligen Fragen ausgestrahlt. Schöneberger und Raab, die seit 2015 gemeinsam moderieren, hielten die Stimmung auf Hochtouren, rissen Witze und kämpften darum, ernst zu bleiben. Irgendwann setzte Raab sogar einen grotesken Überbiss aus Prothesen auf, um Ken zu imitieren, und sang gemeinsam mit Schöneberger Barbie Girl.
Die Fragen reichten von obskur bis ikonisch. Der ehemalige Radprofi Jan Ullrich und Schauspieler Hans Sigl konnten sich nicht an Boris Beckers Gegner im Wimbledon-Finale 1985 erinnern. Derweil gestand Ex-Fußballer Jens Lehmann, beim Elfmeterschießen Deutschlands gegen Argentinien bei der WM 2006 einen Spickzettel im Strumpf versteckt zu haben.
Die Popkultur-Referenzen spannten sich über Jahrzehnte. Hugo Egon Balder und Hella von Sinnen, die das Team der Über-60-Jährigen vertraten, wussten mit Drei Haselnüsse für Aschenbrödel nichts anzufangen – einen Film, an dem der Großvater von Sophia Thomalla als Szenenbildner mitgewirkt hatte. Eine andere Frage griff Der 7. Sinn auf, ein Verkehrssicherheitsprogramm der 1960er- und 70er-Jahre, das für seine veralteten und sexistischen Klischees über Fahrerinnen berüchtigt war.
Sogar Cartoon-Geschichte kam zur Sprache. Die Kandidaten erfuhren, dass Gargamel, der Schurke der Schlümpfe, Schlumpfine – die erste weibliche Schlümpfin – als Teil einer Intrige erschaffen hatte. Zum Schluss deuteten Schöneberger und Raab an, gerne für weitere Folgen zurückkehren zu wollen, und machten den Fans damit Hoffnung auf künftige Runden.
Die Folge endete mit einer Mischung aus Wissenssieg und komischen Pannen. Mit nun bestätigten 12 Staffeln bis März 2026 bleibt die Sendung eine unterhaltsame Kombination aus skurrilen Fakten und leichtfüßigem Amüsement. Die Chemie zwischen Schöneberger und Raab sowie die unberechenbaren Antworten der Gäste halten das Format frisch und unvorhersehbar.






