Gifhorns Mühlenmuseum droht der Verfall – Stadt muss dringend handeln
Romuald SchweitzerGifhorns Mühlenmuseum droht der Verfall – Stadt muss dringend handeln
Gifhorns Mühlenmuseum dringend sanierungsbedürftig nach Jahren des Verfalls und finanzieller Probleme
Das Mühlenmuseum in Gifhorn benötigt dringend Reparaturen, nachdem es jahrelang vernachlässigt wurde und unter finanziellen Schwierigkeiten litt. Der bauliche Verfall des Gebäudes hat ein solches Ausmaß erreicht, dass die Stadt nun eingreifen muss, um weitere Schäden zu verhindern. Beamte warnen, dass Verzögerungen die Kosten nur in die Höhe treiben und die öffentliche Sicherheit gefährden würden.
Der Betreiber des Museums hatte Anfang dieses Jahres Insolvenz angemeldet, sodass keine Mittel mehr für dringend notwendige Instandsetzungsarbeiten zur Verfügung stehen. Strafrechtliche Ermittlungen gegen das Unternehmen haben die Probleme des Standorts zusätzlich verschärft – der Stadt bleibt damit keine andere Wahl, als zu handeln.
Bei Inspektionen wurden schwere Schäden festgestellt, darunter von Holzwürmern befallene tragende Balken und bröckelige Dachziegel. Fachleute führen die Schäden auf jahrzehntelange mangelnde Instandhaltung und die natürliche Alterung der Baumaterialien zurück. Ohne sofortige Maßnahmen werde sich der Zustand des Gebäudes weiter verschlechtern, was deutlich höhere Sanierungskosten nach sich ziehen würde.
Die Stadtverwaltung hat vorgeschlagen, 280.000 Euro für dringende strukturelle Reparaturen bereitzustellen. Die Mittel sollen die kritischsten Probleme beheben und die Standsicherheit des Gebäudes gewährleisten. Der Stadtrat wird über den Antrag in seiner nächsten Sitzung entscheiden, da die Verantwortlichen betonen, dass die Erhaltung der historischen Stätte im öffentlichen Interesse liege.
Die geplanten 280.000 Euro sollen den weiteren Verfall stoppen und die Bausubstanz des Museums stabilisieren. Bei einer Zustimmung würden die Arbeiten steigende Kosten verhindern und einen Ort von lokaler Bedeutung schützen. Die Entscheidung des Rates wird zeigen, ob die Stadt die Verantwortung für die Zukunft des Gebäudes übernimmt.






