01 May 2026, 22:32

Grünen-Politiker fordert härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland

Menschen mit einem Transparent mit der Aufschrift "Öffnet die Grenzen, rettet Leben, kämpft gegen Faschismus" vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einem Mast, mit einem Fahrrad und einer Tasche auf der Straße.

Grünen-Politiker fordert härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland

Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen, hat zu entschlossenerem Vorgehen gegen Antisemitismus in Deutschland aufgerufen. Sein Appell kommt zu einer Zeit, in der jüdische Gemeinden seit dem Hamas-Angriff auf Israel im vergangenen Oktober wachsende Ängste um ihre Sicherheit melden.

Mit deutlichen Worten verurteilte von Notz die Zunahme antisemitischer Übergriffe als inakzeptabel und abscheulich. Er betonte, die deutsche Gesellschaft müsse Antisemitismus überall dort entgegentreten, wo er auftauche – mit allen rechtlichen Mitteln, die zur Verfügung stehen.

Der Politiker kritisierte zudem scharf jene, die die Politik der israelischen Regierung als Vorwand für Hass oder Gewalt gegen jüdische Menschen instrumentalisieren. Seine Äußerungen spiegeln eine breitere Besorgnis wider: Mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden in Deutschland halten das Land inzwischen für unsicherer als zuvor.

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Von Notz machte deutlich, dass die Bekämpfung des Antisemitismus nicht nur eine politische Pflicht, sondern eine moralische Verpflichtung der gesamten Gesellschaft sei. Er forderte nachhaltige Anstrengungen, um jüdisches Leben zu schützen und betroffenen Gemeinden Sicherheit zu garantieren.

Der stellvertretende Grünen-Chef hat klargestellt, dass Deutschland entschlossene Schritte unternehmen muss, um dem wachsenden Antisemitismus entgegenzuwirken. Seine Warnungen decken sich mit der zunehmenden Beunruhigung jüdischer Gruppen, die seit dem Hamas-Angriff vermehrt Bedrohungen verzeichnen. Der Aufruf zum Handeln unterstreicht die Notwendigkeit sowohl rechtlicher Maßnahmen als auch öffentlicher Solidarität.

Quelle