24 April 2026, 14:40

"Hogwarts Legacy 2" kommt 2027 – doch der Boykott-Streit reißt nicht ab

Ein Buchumschlag mit einem roten und schwarzen Wappen mit einem Löwenrampanten-Schild, einer Krone und dem Wort "Hogwarts" auf einem Banner, beschriftet mit "Harry Potter" darunter.

"Hogwarts Legacy 2" kommt 2027 – doch der Boykott-Streit reißt nicht ab

Gerüchte um Hogwarts Legacy 2 entfachen erneut Begeisterung – trotz anhaltender Boykottaufrufe

Warner Bros. Games hat bestätigt, dass Avalanche Software aktiv an einem Nachfolger arbeitet, wobei Spekulationen auf einen möglichen Release im Jahr 2027 hindeuten. Die Ankündigung hat einmal mehr die tiefen Gräben in der Gaming-Kultur aufgrund der umstrittenen Äußerungen von J.K. Rowling offenbart.

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Das Projekt gilt als eine der obersten Prioritäten des Unternehmens. Führungskräfte haben ein Zeitfenster zwischen 2027 und 2028 angedeutet, das mit der geplanten Harry-Potter-TV-Serie auf HBO zusammenfallen könnte. Aktuelle Stellenausschreibungen, darunter eine Position als Community-Manager, nähren die Vermutung, dass eine offizielle Enthüllung bereits im Sommer 2026 erfolgen könnte.

Doch der Widerstand gegen das Spiel bleibt vehement. Ein bekannter Streamer erklärte öffentlich, er werde den Kontakt zu allen abbrechen, die das Spiel kaufen oder illegal herunterladen – mit Verweis auf Rowlings polarisierende Aussagen. Boykottkampagnen erleben auf Social Media ein Comeback und waren in den letzten Tagen sogar auf X ein Trendthema.

Trotz der Kritik ist die Vorfreude auf den Nachfolger unübersehbar. Der erste Teil von Hogwarts Legacy verzeichnete Rekordverkäufe und bewies, dass kommerzieller Erfolg und ideologische Ablehnung im Gaming-Bereich nebeneinander existieren können. Während Fans auf weitere Details warten, drängen Kritiker weiterhin auf einen flächendeckenden Boykott.

Die Entwicklung des Nachfolgers schreitet voran, wobei Warner Bros. Games ihn als einen der wichtigsten Releases behandelt. Sollte das Spiel 2027 erscheinen, könnte es mit der Harry-Potter-Serie auf HBO zusammenfallen und so seine Reichweite weiter steigern. Der Konflikt zwischen Boykottforderungen und hohen Erwartungen wird die Rezeption des Spiels vermutlich schon lange vor seinem Erscheinen prägen.

Quelle