Ilse Aigner als mögliche Bundespräsidentin: Söder bringt CSU-Kandidatin ins Spiel
Romuald SchweitzerIlse Aigner als mögliche Bundespräsidentin: Söder bringt CSU-Kandidatin ins Spiel
Ilse Aigner, die Präsidentin des bayerischen Landtags, könnte Deutschlands nächste Bundespräsidentin werden. Markus Söder, der Vorsitzende der CSU, hat sie als mögliche Kandidatin ins Spiel gebracht. Der Vorschlag stößt bereits bei führenden Vertretern der Unionsfraktion auf Zustimmung.
Söders Initiative folgt internen Gesprächen zwischen CDU und CSU über geeignete Bewerber für das Amt. Im Laufe des Sommers wollen beide Parteien eine gemeinsame Personalempfehlung erarbeiten. Unterdessen prüft auch die SPD von Bundeskanzler Olaf Scholz mehrere Frauen für die Position, darunter Familienministerin Karin Prien und die ehemalige CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer.
Sepp Müller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Union, unterstützt Söders Idee mit Nachdruck. Er bezeichnete Aigner als integrative Persönlichkeit, die gut zu den Bürgern durchdringe. Auch Steffen Bilger, der erste parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, begrüßte ihre mögliche Kandidatur.
Innerhalb der CDU sind weiterhin mehrere Namen im Gespräch. Philipp Amthor, der Beauftragte für die Mitglieder, sprach sich dafür aus, dass eine Frau ins Schloss Bellevue einziehen solle. Aigner, ehemalige Bundeslandwirtschaftsministerin, bringt Erfahrung aus sowohl der Landes- als auch der Bundespolitik mit.
Sollte sich Aigner zur Kandidatur entscheiden, könnte sie mit starker Rückendeckung aus den Reihen der Union ins Rennen gehen. CDU und CSU wollen ihre Empfehlung in den kommenden Monaten finalisieren. Die endgültige Entscheidung wird die nächste Phase der deutschen Bundespräsidentschaft prägen.






