19 April 2026, 14:34

Müller stoppt China-Expansion und setzt auf Europa statt Pudong

Innenansicht einer chinesischen Apotheke mit Glaswänden, Regalen voller Artikel, verstreuten Kartons auf dem Boden, einer Pflanze links und einer Namensschilder oben.

Müller stoppt China-Expansion und setzt auf Europa statt Pudong

Der deutsche Einzelhändler Müller hat seine Pläne zur Eröffnung von Filialen in China vorerst auf Eis gelegt. Ursprünglich sollte der erste Laden im Shanghaier Stadtteil Pudong bis Ende 2026 eröffnet werden. Trotz der Verzögerung haben beide Seiten die Tür für künftige Gespräche offen gelassen.

Die Expansion Müllers nach China war bereits weit fortgeschritten. Ein Standort in Pudong war für die erste Filiale ausgewählt worden, deren Eröffnung für das vierte Quartal 2026 vorgesehen war. Langfristig hatte das Unternehmen bis zu 500 Standorte im ganzen Land innerhalb von fünf Jahren geplant.

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Die Gespräche zwischen dem Unternehmen und der Entwicklungsbehörde Pudongs blieben zwar offen und konstruktiv, doch Müller entschied sich, seinen unmittelbaren Fokus anders zu setzen. Statt China wird der Händler nun das Wachstum in Europa vorantreiben.

Als erste Märkte für die Expansion wurden die Slowakei und Tschechien ausgewählt. Weitere europäische Länder werden derzeit geprüft. Zwar ist das China-Projekt vorerst ausgestzt, doch weder Müller noch die lokalen Behörden haben eine Wiederaufnahme der Verhandlungen in Zukunft ausgeschlossen.

Die Verschiebung bedeutet, dass Müllers Einstieg in den chinesischen Markt nicht wie geplant stattfinden wird. Vorerst werden die Ressourcen des Unternehmens in den Ausbau der Präsenz in Europa fließen. Ob und wann es zu einem Markteintritt in China kommt, hängt von erneuten Gesprächen zwischen den beiden Parteien ab.

Quelle