Rettungseinsatz für gestrandeten Buckelwal in der Lübecker Bucht läuft auf Hochtouren
Vadim BlochRettungseinsatz für gestrandeten Buckelwal in der Lübecker Bucht läuft auf Hochtouren
Ein Buckelwal ist seit Tagen in der Lübecker Bucht bei Timmendorfer Strand (Niendorf) gestrandet. Das seltene Ereignis markiert die erste Wal-Strandung an der deutschen Ostseeküste seit fünf Jahren. Rettungsteams kämpfen nun gegen die Zeit, um das Leben des Tieres zu retten.
Der Wal war in der Nacht vom 22. auf den 23. März 2026 auf einer Sandbank in Not geraten. Seitdem sind alle Versuche, das Tier zu befreien, gescheitert – der Wal ist geschwächt und bleibt gefangen.
Die Retter haben nun schwere Maschinen eingesetzt, um einen 50 Meter langen Kanal zu graben. Der tiefe Graben soll dem Wal einen Weg zurück ins freie Gewässer ermöglichen. Behörden bezeichnen die Aktion als letzten Versuch, zu verhindern, dass das Tier am Strand stirbt.
Gelingt die Rettung, könnte der Wal in tiefere Gewässer zurückkehren und sich erholen. Der Ausgang der Bemühungen wird entscheiden, ob dies die erste dokumentierte Wal-Strandung an dieser Küste seit einem halben Jahrzehnt bleibt. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin genau.






