Sachsens Wälder zwischen Wirtschaftsmotor und Klimakrise: Wie sie überleben können
Romuald SchweitzerWaldminister: Gesunde Wälder sichern Jobs und Klimaschutz - Sachsens Wälder zwischen Wirtschaftsmotor und Klimakrise: Wie sie überleben können
Wälder spielen eine zentrale Rolle für Sachsens Wirtschaft und Umwelt
Sie liefern Rohstoffe, schaffen Arbeitsplätze und bieten Erholungsräume – und schützen gleichzeitig das Klima. Doch diese Ökosysteme sind zunehmend durch Dürre, Hitze und Schädlinge bedroht.
Der diesjährige Internationale Tag des Waldes rückt die wirtschaftlichen Vorteile von Wäldern in den Fokus. Unter dem Motto "Wälder und Wirtschaft" wird gezeigt, wie nachhaltig bewirtschaftete Wälder sowohl ihren Besitzern als auch der Gesellschaft insgesamt nutzen.
Gesunde Wälder bringen klare finanzielle und ökologische Vorteile mit sich: Sie senken die Kosten für die Trinkwasseraufbereitung und mindern Schäden durch Hochwasser. Eine nachhaltige Forstwirtschaft sichert zudem Einkommen in der Holzindustrie, im Tourismus und verwandten Branchen.
Artenreiche Wälder stärken die regionale Wirtschaft, indem sie Besucher anziehen. Wandern, Naturbeobachtung und Outdoorsport sind auf gut gepflegte Waldlandschaften angewiesen. Eine effektive Bewirtschaftung sorgt dafür, dass diese Gebiete produktiv bleiben – und finanziert gleichzeitig Aufforstung und Naturschutzmaßnahmen.
Sachsens Forstminister Georg-Ludwig von Breitenbuch betont die Dringlichkeit von Maßnahmen. Er fordert eine Verjüngung und höhere Biodiversität der Wälder, um ihre Widerstandsfähigkeit gegen Klimabelastungen zu stärken und ihren wirtschaftlichen Wert zu erhalten.
Die Wälder Sachsens sind unverzichtbar für Arbeitsplätze, Tourismus und Umweltschutz. Durch mehr Artenvielfalt und Produktivität können sie künftigen Herausforderungen besser trotzen. Wie gut diese Ökosysteme auch weiterhin Natur und Wirtschaft zugutekommen, hängt maßgeblich vom Kurs des Landes ab.






