20 April 2026, 08:29

Ulm rüstet sich mit neuer Langzeitstrategie für künftige Krisen

Ein Kreisdiagramm, das den Katastrophenzyklus mit vier beschrifteten Phasen - Abwehr, Vorbereitung, Erholung und Reaktion - zeigt, die durch Pfeile verbunden sind, um ihren sequenziellen Ablauf darzustellen.

Ulm rüstet sich mit neuer Langzeitstrategie für künftige Krisen

Ulm stärkt seine Krisenvorsorge mit neuer Langzeitstrategie

Die Stadt Ulm baut ihre Krisenvorsorge mit einer umfassenden Langzeitstrategie aus. In den kommenden Jahren werden erhebliche Mittel in Notfallplanung, digitale Sicherheit und Katastrophenschutz investiert. Wie die Verantwortlichen betonen, sollen die Maßnahmen die Widerstandsfähigkeit der Stadt erhöhen und die Bevölkerung in zukünftigen Krisen besser schützen.

Bereits jetzt hat Ulm erste Schritte unternommen, um die Vorbereitung zu verbessern: So wurden alternative Kommunikationsmittel getestet, Großschadenslagen geprobt und an regionalen Katastrophenschutzübungen teilgenommen. Ein zentraler Bestandteil des Plans ist die Stärkung der digitalen Sicherheit durch moderne IT-Systeme, krisenfeste Kommunikationsnetze und sichere Datenspeicherung.

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Ein neuer modularer "Energie"-Abrollcontainer im Wert von 650.000 Euro wird vorzeitig geliefert. Die Einheit kann im Ernstfall mehrere kritische Standorte gleichzeitig mit Strom versorgen. Auch die Finanzierung von Krisenprojekten wird ausgeweitet: Ab 2027 stehen 500.000 Euro zur Verfügung, bis 2028 steigt das jährliche Budget auf eine Million Euro.

Um die gestiegene Arbeitslast zu bewältigen, schafft Ulm bis 2026 eine zusätzliche Stelle im Bereich des Zivil- und Katastrophenschutzes. Die Strategie versteht Krisenmanagement als gemeinsame Aufgabe und setzt auf die Zusammenarbeit mit Landkreisen, Landes- und Bundesbehörden. Prävention, Risikoreduzierung und die Aufrechterhaltung lokaler Abläufe bleiben dabei oberste Prioritäten.

Oberbürgermeister Martin Ansbacher dankte den Einsatzkräften für ihre kontinuierliche Arbeit. Er hob ihre entscheidende Rolle für die Sicherheit der Stadt hervor – besonders während der Umsetzung der neuen Maßnahmen.

Die Investitionen fließen in verbesserte Notfallplanung, Gefahrenabwehr und operationelle Bereitschaft. Mit neuer Ausstattung, zusätzlichem Personal und digitalen Schutzmechanismen will Ulm künftige Krisen effektiver bewältigen. Der Ansatz der Stadt kombiniert lokale Initiativen mit einer abgestimmten Zusammenarbeit über alle Regierungsebenen hinweg.

Quelle