17 April 2026, 08:28

Warum Deutschland am 2. Februar abgelaufene Duftbäumchen feiert

Plakat mit einem Schwarz-Weiß- Bild eines Personen in Anzug mit ernstem Gesichtsausdruck, Text 'Gesetzlicher Feiertag Washington's Birthday, 22. Februar - Keine Geschäfte' in fetter schwarzer Schrift auf hellblauem Hintergrund.

Warum Deutschland am 2. Februar abgelaufene Duftbäumchen feiert

Jedes Jahr am 2. Februar begeht Deutschland einen ungewöhnlichen Feiertag: den Tag des arbeitslosen Lufterfrischers. Seit 2017 wird an diesem Tag abgelaufenen Autoduftbäumchen gedacht, die ihren ursprünglichen Zweck nicht mehr erfüllen. Gleichzeitig soll er die Menschen dazu anregen, eine Pause von intensiven Düften einzulegen und stattdessen einen Moment der Muße zu genießen.

Der skurrile Feiertag entstand nach einer öffentlichen Abstimmung des Radiosenders 1Live des WDR. Die Hörer wählten den 2. Februar als offiziellen Termin, um diese in Vergessenheit geratenen Alltagsgegenstände zu würdigen. Der Name spielt mit der Idee, dass Lufterfrischer "arbeitslos" werden, sobald ihr Duft verflogen ist.

An diesem Tag sind die Menschen aufgerufen, alte Duftbäumchen aus ihren Autos zu entfernen und sich auf spielerische Weise mit ihnen zu beschäftigen. Manche hängen sie als nostalgische Erinnerung an den Rückspiegel, andere legen sie einfach beiseite – als Mahnmal, langsamer zu machen und den duftfreien Augenblick bewusst zu genießen.

Hinter dem Feiertag steckt auch eine entspannte Botschaft: Durch den Verzicht auf Düfte sollen die Teilnehmer für einen Tag die Faulheit feiern – oder zumindest eine kleine Auszeit vom hektischen Alltag nehmen.

Der Tag des arbeitslosen Lufterfrischers bleibt eine kleine, aber fröhliche Tradition in Deutschland. Er verwandelt einen alltäglichen Gegenstand in einen Anlass, innezuhalten und nachzudenken. Die nächste Feier findet am 2. Februar 2025 statt.

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