Werder Bremen kämpft verzweifelt gegen den Bundesliga-Abstieg 2026
Nurten HarloffWerder's Abwärtsspirale hat Konsequenzen - Werder Bremen kämpft verzweifelt gegen den Bundesliga-Abstieg 2026
Werder Bremens Bundesliga-Saison 2025/26 verläuft alles andere als nach Plan. Statt um Plätze im Mittelfeld oder gar europäische Wettbewerbe zu kämpfen, bangt der Verein nun um den Klassenerhalt. Mit nur einem Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz wächst der Druck auf Spieler und Führungsebene gleichermaßen.
Die enttäuschende Saison kostete Trainer Horst Steffen bereits früher in diesem Jahr den Job. Sein Nachfolger Daniel Thioune sorgte mit zwei Siegen in Folge kurz für Hoffnung – doch die 0:2-Niederlage gegen Mainz am vergangenen Wochenende war ein weiterer Rückschlag.
Auf dem Platz enttäuscht vor allem der junge Stürmer Jovan Milošević, der in seinen letzten sechs Einsätzen weder ein Tor erzielte noch mehr als eine Vorlage beisteuern konnte. Deutliche Niederlagen wie das 0:3 gegen Dortmund oder das 0:2 in Hoffenheim im Januar verschärften die Krise weiter. Mit nur acht Spielen bis zum Saisonende steht die Mannschaft knapp über der Abstiegszone.
Auch abseits des Platzes steht Werder vor Veränderungen: Johannes Jahns, Leiter der Kaderplanung, verlässt den Verein nach Saisonende aufgrund der schwachen Mannschaftsleistungen. Sportdirektor Clemens Fritz und Fußball-Chef Peter Niemeyer geraten ebenfalls unter Druck – über ihre Zukunft soll erst nach dem letzten Pfiff entschieden werden.
Am kommenden Samstag (15:30 Uhr MEZ) folgt nun das entscheidende Duell gegen den Vorletzten VfL Wolfsburg. Beide Teams brauchen dringend Punkte in diesem nervenaufreibenden Abstiegskampf.
Werder Bremens einziges Ziel heißt jetzt: Überleben. Die ersten personellen Konsequenzen sind bereits gezogen, weitere Entscheidungen werden im Sommer erwartet. Ein Sieg gegen Wolfsburg könnte die Lage entspannen – eine weitere Niederlage jedoch würde den Verein gefährlich nah an den Abgrund bringen.






