Wie eine hohle Nuss zum Büro-Kult wurde: Der skurrile Feiertag aus Wipperfürth
Vadim BlochWie eine hohle Nuss zum Büro-Kult wurde: Der skurrile Feiertag aus Wipperfürth
Jedes Jahr am 10. Februar begeht Deutschland einen ungewöhnlichen Bürofeiertag: den Tag der hohlen Nuss. Was als skurriler Brauch begann, sollte auf humorvolle Weise Teamgeist und Arbeitsfreude feiern. Dahinter steckt eine kleine Marketingagentur aus Wipperfürth mit einer besonderen Geschichte.
Erfunden wurde der Feiertag von der viasion GmbH, einem Personalmarketing-Unternehmen. Die Idee entstand nach einem besonders frustrierenden Tag im Februar 2015. Die Mitarbeiter beschlossen, ihren Ärger in etwas Lustiges zu verwandeln – und so wurde der erste Tag der hohlen Nuss geboren.
Der Name leitet sich vom simplen Akt ab, Nüsse direkt aus der Tüte zu essen – statt sich die Mühe zu machen, eine hohle zu knacken. Die Agentur sieht darin ein spielerisches Symbol dafür, sinnlose Aufgaben zu umgehen. Mit der Zeit entwickelte sich der Tag zu einer Erinnerung daran, warum es sich lohnt, mit klugen und witzigen Kollegen zusammenzuarbeiten.
Seitdem hat sich der Brauch über die Büros der viasion GmbH hinaus verbreitet. Andere Unternehmen nutzen den Termin mittlerweile, um den Teamgeist zu stärken und gemeinsam zu lachen. Die Botschaft bleibt klar: Humor und Intelligenz machen Arbeitsplätze besser.
Was als interner Scherz begann, ist heute zu einer kleinen kulturellen Eigenheit geworden. Der Tag der hohlen Nuss ermutigt Büros, innezuhalten und die Menschen zu würdigen, die die Arbeit angenehm machen. Für die viasion GmbH bleibt er eine jährliche Erinnerung, die Dinge locker zu sehen – und sich nicht über leere Nüsse zu ärgern.






