17 June 2026, 17:21

WM 2026 kostet deutsche Firmen 1,3 Milliarden Euro durch sinkende Produktivität

Weltmeisterschaft kostet deutsche Unternehmen 1,1 Milliarden Euro - das ist der Arbeitsausfall

WM 2026 kostet deutsche Firmen 1,3 Milliarden Euro durch sinkende Produktivität

Die laufende Fußball-Weltmeisterschaft kostet deutsche Unternehmen Milliarden. Mit rekordverdächtigen 104 Spielen, die sich über fast fünf Wochen erstrecken, verbringen Arbeitnehmer weniger Zeit mit der Arbeit und mehr mit Fußball. Die gesamten Produktivitätsverluste werden auf etwa 1,3 Milliarden Euro geschätzt.

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Deutsche Arbeitnehmer verlieren im Laufe des Turniers schätzungsweise zwölf Arbeitsstunden. Im Schnitt wenden sie pro Arbeitstag rund 26 Minuten für WM-Inhalte auf. Da viele Spiele in Deutschland erst nach Mitternacht oder frühmorgens beginnen, kommen manche verspätet zur Arbeit.

Nach deutschem Arbeitsrecht dürfen Beschäftigte die WM während der Arbeitszeit nicht ohne Erlaubnis verfolgen. Erscheint ein Mitarbeiter betrunken nach einem Spiel, können Arbeitgeber ihn unbezahlt nach Hause schicken. Gerichte haben entschieden, dass das Hören von Spielen im Radio oder das Verfolgen der Ergebnisse zulässig ist – vorausgesetzt, es stört nicht die Kollegen oder beeinträchtigt die Arbeitsleistung.

Trotz der Regeln gibt etwa jeder siebte Arbeitnehmer weltweit zu, heimlich während der Arbeitszeit Spiele zu schauen. Verspätungen nach nächtlichen Partien können zudem disziplinarische Konsequenzen nach sich ziehen.

Die WM führt zu spürbaren Produktivitätseinbußen in deutschen Unternehmen. Arbeitgeber behalten das Recht, bei unentschuldigtem Fehlen, Verspätungen oder Ablenkung Konsequenzen zu ziehen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Turniers auf die Unternehmen sind bereits jetzt messbar.

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